
Japan hat Interesse aus Neuseeland an der neuen, verbesserten Version der Fregatten der Mogami-Klasse erhalten. Dabei handelt es sich um multifunktionale Kriegsschiffe, die für die Japanische Maritime Selbstverteidigungsstreitkraft (JMSDF) entwickelt wurden.
Laut der Website Naval News prüft Wellington die Möglichkeit, die Schiffe im Rahmen eines Programms zur Ersetzung eines Teils der aktuellen Flotte der neuseeländischen Marine zu erwerben. Das Interesse soll bei jüngsten Treffen zwischen Vertretern beider Länder besprochen worden sein.
„Dies könnte nicht nur zu einer besseren Interoperabilität zwischen den drei Ländern, einschließlich der australischen Marine, führen, sondern auch zu einer größeren gegenseitigen Ergänzung. Aus Sicht der Stärkung der Abschreckung in der indopazifischen Region wäre dies vorteilhaft“, sagte Japans Kabinettschef Minoru Kihara.
Die aktualisierte Version der Mogami-Klasse, die in Japan als „Neue FFM“ bekannt ist, bringt gegenüber den ursprünglichen Schiffen Verbesserungen mit sich, darunter eine größere Fähigkeit zur Luftabwehr, fortschrittlichere Systeme zur U-Boot-Abwehr sowie eine bessere Integration mit Drohnen und unbemannten Systemen.
Die von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) produzierten Schiffe wurden dank eines hohen Automatisierungsgrades an Bord auch für den Betrieb mit reduzierten Besatzungen konzipiert. Nach Angaben japanischer Behörden trägt dies dazu bei, die Betriebskosten zu senken und den Bedarf an großen Marinebesatzungen zu verringern.
Die japanische Regierung verstärkt ihre Bemühungen, militärische Ausrüstung zu exportieren und die Verteidigungskooperationen im Indopazifik auszubauen. Ein möglicher Verkauf an Neuseeland würde als wichtiger Fortschritt für die japanische Schiffbauindustrie auf dem internationalen Markt gelten.
Foto: MHI. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
