
Die deutsche Luftwaffe hat offiziell den Betrieb des Funkaufklärungssystems PEGASUS (Persistent German Airborne Surveillance System) aufgenommen, das künftig als neues „Auge und Ohr“ des Landes im Bereich der militärischen Aufklärung dient. Dies gab der Hersteller Hensoldt AG bekannt.
Das Ergebnis einer strategischen Partnerschaft zwischen Hensoldt, Lufthansa Technik Defense und Bombardier Defense: PEGASUS basiert auf dem Geschäftsreiseflugzeug Bombardier Global 6000, das aus einem Bombardier BD-700 Global Express der deutschen Flotte (Registrierung D-APEG) umgebaut wurde, der zuvor für VIP-Transporte genutzt wurde.
Das Flugzeug ist mit dem Kalaetron Integral von Hensoldt ausgestattet, einem technologischen Kern, der in einer modularen Lösung die Funktionen der elektronischen Aufklärung (SIGINT), elektronischen Unterstützungsmaßnahmen (ESM) und elektronischen Funkaufklärung (ELINT) vereint. Es handelt sich um eine softwaredefinierte ISR-Plattform (Intelligence, Surveillance, Reconnaissance), die in der Lage ist, im gesamten Spektrum elektromagnetischer Bedrohungen zu operieren.
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Mit einer Einsatzhöhe von über 15.000 Metern und einer Reichweite von mehr als 11.000 Kilometern kann PEGASUS viele Stunden lang auf Patrouille bleiben und sich gleichzeitig außerhalb der Reichweite der meisten bodengestützten Luftabwehrsysteme halten. Das System ist zudem in die gemeinsame NATO-Nachrichtenarchitektur integriert, was die Effektivität anderer Einsatzmittel – von Kampfjets bis hin zu Drohnen – erhöht.
Dies ist das erste eigene SIGINT-Flugzeug Deutschlands seit 2013, als das Euro-Hawk-Programm eingestellt wurde. Die Indienststellung von PEGASUS verringert die Abhängigkeit von den Fähigkeiten der Verbündeten und markiert die Rückkehr Deutschlands zu unabhängigen luftgestützten Aufklärungsoperationen nach mehr als einem Jahrzehnt.
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Quelle und Bilder: Hensoldt AG | X @hensoldt. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
