
Bei einem Vorfall in der Baltischen Werft sank ein Schiff des Projekts 23470, nachdem der Hilfsmaschinenraum überflutet wurde. Der Vorfall wird untersucht.
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Ein neuer Schlepper der russischen Marine, die Kapitan Ushakov des Projekts 23470, sank am Abend des 8. August nahe der Kaimauer der Baltischen Werft in Sankt Petersburg, wie das lokale Portal Fontanka berichtete.
Das Schiff befand sich in den vom Werft Yaroslavl gemieteten Einrichtungen, die für seinen Bau verantwortlich war. Laut Aleksandr Lebedev, Leiter der PR-Abteilung der Baltischen Werft, versuchten Werftteams und Rettungsdienste, das Schiff zu stabilisieren:
„Wir haben die ganze Zeit um das Schiff gekämpft. Die Arbeiter der Baltischen Werft halfen ihren Kollegen, die Krängung zu stoppen“, erklärte Lebedev.
Ersten Informationen zufolge führte die Überflutung des Hilfsmaschinenraums zu einer Krängung und anschließend zum Untergang des Schiffes. Ein Ermittlungsteam ist vor Ort, um die Ursachen des Vorfalls zu klären.
Die Hochseeschlepper des Projekts 23470 sind dafür ausgelegt, Schiffe, schwimmende Objekte und Strukturen auf Meeren und Ozeanen ohne Navigationsbeschränkungen zu schleppen. Sie können unter Eisbedingungen der Klasse Arc4 arbeiten und Such- und Rettungsaufgaben, Brandbekämpfung sowie andere Funktionen ausführen.
Derzeit gehören zwei Schlepper dieser Klasse – die Sergey Balk und die Kapitan Nayden – zur Schwarzmeerflotte, obwohl das erste Schiff in der Ostsee geortet wurde, bevor sein AIS-System abgeschaltet wurde. Ein weiteres Schiff, die Andrey Stepanov, dient in der Pazifikflotte.
Die Kapitan Ushakov war der fünfte Schlepper dieses Projekts, gebaut in der Werft Yaroslavl ab 2017 und am 14. Juni 2022 zu Wasser gelassen. Im Oktober–November 2023 wurde er über die Binnenwasserstraßen Russlands zur Baltischen Werft überführt, um fertiggestellt zu werden. Die Fertigstellung war für Ende 2024 geplant, mit dem Ziel, ihn in die 566. Unterstützungsflottille der Nordflotte mit Sitz in Murmansk einzugliedern.
Quellen: Fontanka | Telegram @RBC_ua_news | Militarnyi. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
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