Mehr als 24 Tankflugzeuge vom Typ KC‑135 und KC‑46 überquerten in der Nacht des 16. Juni 2025 den Atlantik

Boeing KC-46 Pegasus. Foto: flickr
Boeing KC-46 Pegasus. Foto: flickr

In der Nacht von Sonntag, dem 16. Juni 2025, wurde eine ungewöhnliche Formation aus mehr als zwei Dutzend Luftbetankungsflugzeugen der US-Luftwaffe – darunter KC‑135 Stratotanker und KC‑46 Pegasus – beobachtet, wie sie den Atlantik in Richtung Nordostamerika überquerten.

Das Flugmuster und die große Anzahl an Flugzeugen deuten laut Militärexperten auf eine strategische Verlegung hin und nicht auf einfache Routineeinsätze.

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Da es sich um kein zuvor angekündigtes multinationales Manöver handelt (wie etwa „Atlantic Trident“), glauben viele Experten, dass es sich um eine Vorpositionierung von Ressourcen handelt. Das genaue Ziel der Flugzeuge ist noch nicht bestätigt, viele scheinen jedoch den europäischen Luftraum oder von den USA und der NATO genutzte Basen im Nahen Osten anzufliegen.

KC‑135. Foto: flickr
KC‑135. Foto: flickr

Die Verlegung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Instabilität im Nahen Osten, wo die USA ihre See- und Luftverteidigung zur Unterstützung Israels bereits verstärkt haben – darunter Zerstörer mit AEGIS-Systemen und THAAD-Raketenabwehr. Eine Luftbetankungsoperation in diesem Umfang kann die Reichweite und Einsatzdauer von Kampfjets, Bombern und Aufklärungsflugzeugen (ISR) erheblich erhöhen und schnelle, nachhaltige Einsätze im Krisenfall ermöglichen.

Warum ist das relevant?

Luftbetankung ist entscheidend für die militärische Schlagkraft: Sie ermöglicht es Kampfflugzeugen, weit entfernt von ihren Heimatbasen zu operieren, ohne Nutzlast oder Einsatzzeit opfern zu müssen. Sowohl der KC‑135 als auch der KC‑46 können im Flug zehntausende Pfund Treibstoff an Jäger, Bomber, Drohnen und andere Tankflugzeuge übergeben – in komplexen Staffeloperationen.

Obwohl das Pentagon bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben hat, gehen Experten davon aus, dass diese Aktion Teil von Notfallplänen für eine mögliche Eskalation im Nahen Osten sein könnte – um im Bedarfsfall schnell kritische Ressourcen bereitzustellen. Es sei darauf hingewiesen, dass keine Jäger- oder Bomberflüge auf öffentlichen Radardaten sichtbar waren – getarnte Einsätze mit abgeschalteten Transpondern oder geheimen Plattformen sind jedoch weiterhin möglich.

Fotos: flickr. Quelle: UKdefencejournal. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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