
Marokko wird seine Such- und Rettungsoperationen im Kampfeinsatz mit dem Kauf von zehn Airbus H225M-Hubschraubern stärken, wie auf der Dubai Air Show angekündigt.
Die neuen Modelle, ausgestattet mit Safran Euroflir 410 elektro-optischen Sensoren, elektronischen Kriegsführungssystemen und Aufhängungspunkten für defensive Bewaffnung, werden nach und nach die über vier Jahrzehnte genutzte Puma-Flotte ersetzen. Die Beschaffung begleitet die weltweite Expansion der H225/H225M-Familie, die bereits fast 1 Million Flugstunden erreicht hat.
Obwohl sie keinen direkten Ersatz für die derzeit in der königlich-marokkanischen Luftwaffe gelisteten 24 Puma-Hubschrauber darstellen, könnte die Ankunft modernerer und verfügbarerer Luftfahrzeuge den numerischen Unterschied ausgleichen. Das Land investiert außerdem in den Ausbau seiner Luftfahrtinfrastruktur: 2024 kündigte Airbus die Einrichtung eines Wartungszentrums auf marokkanischem Territorium an, das sich potenziell zu einem regionalen MRO-Knotenpunkt für Westafrika entwickeln könnte.
Die Bestellung erfolgt in einer Phase wachsender Spannungen zwischen Marokko und Algerien, die 2021 ihre diplomatischen Beziehungen abbrachen. Während Algerien seine militärischen Verbindungen zu Russland stärkt und fortschrittliche Kampfjets wie die Su-30 und Su-35 betreibt, setzt Marokko auf die Modernisierung seiner F-16-Flotte und die strategische Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten.
Analysten sehen in der Situation einen möglichen Brennpunkt in Nordafrika, befeuert durch regionale Rivalitäten und territoriale Streitigkeiten in der Westsahara.
Quelle: The Aviationist | Foto: X @KOMARMIES | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
Morocco orders ten Airbus H225M helicopters
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