
Ein Mann, der in Brasilien einen Flughafen betreten hatte, um einen Hubschrauber zu „testen“, brachte das Luftfahrzeug bei einem Startversuch zum Absturz, wie lokale Medien berichteten.
Laut g1 ereignete sich der Vorfall am Flughafen von Caxambu im Süden des Bundesstaates Minas Gerais. Der 33-jährige Mann drang auf die Start- und Landebahn ein, stieg in den Hubschrauber und brachte die Maschine bei einem Startversuch zu Fall, bevor er kurz darauf flüchtete.
Niemand wurde verletzt. Die Feuerwehr wurde zum Einsatz gerufen und stellte vor Ort lediglich ein kleines Treibstoffleck fest, ohne dass es zu einem Brand oder einer Explosion kam.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem betroffenen Hubschrauber um ein privates Luftfahrzeug, das nicht zu einer Flugschule gehört. Zum Zeitpunkt des versuchten Diebstahls befand sich die Maschine außerhalb des Hangars. Der Mann soll das Gelände betreten haben, nachdem er den Schutzzaun des Flughafens durchtrennt hatte.
Der Verdächtige wurde am Sonntagnachmittag (8.) gegen 15 Uhr Ortszeit in seinem Haus in São Lourenço, einer nahe gelegenen Stadt bei Caxambu, festgenommen und anschließend zur Polizeiwache gebracht.
In seiner Aussage gegenüber der Polizei erklärte der Mann, er sei auf das Gelände eingedrungen, um den Hubschrauber zu „testen“. Er gab an, über eine Pilotenlizenz zu verfügen, die jedoch abgelaufen sei.
Zudem berichtete er den Beamten, er habe in Kalifornien in den Vereinigten Staaten bereits etwas Ähnliches getan. Damals habe er den Hubschrauber einige Minuten lang geflogen, an einem Strand gelandet und sei anschließend geflohen. Diese Aussage wird derzeit von den Behörden überprüft.

Bei der Festnahme wurden ein Notebook, ein Mobiltelefon sowie die Kleidung beschlagnahmt, die der Mann zum Zeitpunkt des Vorfalls getragen hatte, um die Ermittlungen fortzusetzen. Das Zentrum für die Untersuchung und Prävention von Flugunfällen (CENIPA) wurde eingeschaltet, um den Fall zu begleiten.
Fotos: Militärpolizei / Feuerwehr. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
