
Litauen hat den Kauf von 100 Schützenpanzern CV90 MkIV im Rahmen eines gemeinsamen Beschaffungsprogramms mit fünf weiteren NATO-Staaten genehmigt.
Das Projekt sieht die Unterzeichnung des Hauptvertrags Anfang 2026 vor, wobei die ersten Auslieferungen für 2028 geplant sind. Dies ist Teil der Modernisierungsbemühungen der litauischen Landstreitkräfte.
Neben der Beschaffung sieht die Vereinbarung die Lokalisierung der Komponentenfertigung sowie der Wartung der Fahrzeuge auf litauischem Staatsgebiet vor. Nach Angaben des Staatlichen Verteidigungsrates werden die Zuverlässigkeit der Lieferfristen und die effektive Umsetzung der industriellen Zusammenarbeit entscheidende Faktoren für die Fortsetzung der Beteiligung des Landes an dem multinationalen Programm sein, an dem auch Finnland, Schweden, Norwegen, Estland und die Niederlande beteiligt sind.
Der von BAE Systems Hägglunds produzierte CV90 MkIV bietet einen erhöhten Schutz, fortschrittliche Führungs- und Kontrollsysteme sowie die Fähigkeit zur Integration nationaler Technologien. Die Einführung einer gemeinsamen Plattform unter den NATO-Verbündeten dürfte die Interoperabilität erhöhen, die gemeinsame Ausbildung erleichtern und die logistischen Kosten senken, wodurch die operative Einsatzbereitschaft an der Ostflanke des Bündnisses gestärkt wird.
Quelle: Defence Blog | Foto: X @OpexNews | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
🇱🇹 Lithuania is exploring opportunities to locally assemble CV90 infantry fighting vehicles, boosting both defence and the economy.
Viceminister Orijana Mašalė discussed cooperation with 🇸🇪 @BAESystemsplc in Sweden ahead of potential deliveries starting in 2028. pic.twitter.com/m7fNgZbiXI
— Lithuanian MOD 🇱🇹 (@Lithuanian_MoD) August 21, 2025
