
Die italienische Marine hat offiziell die Mehrzweckfregatte Emilio Bianchi erhalten, das zehnte und letzte Schiff, das im Rahmen des italienischen FREMM-Programms (Europäische Mehrzweckfregatte) gebaut wurde. Die Übergabezeremonie fand in der Werft von Muggiano statt, die zur Fincantieri-Gruppe gehört.
Die Übergabe markiert den Abschluss eines zwanzigjährigen Projekts in Zusammenarbeit mit Frankreich, das von der OCCAR (Organisation für gemeinsame Rüstungskooperation) koordiniert wurde. Die Emilio Bianchi ist das zweite Schiff der Serie, das in der verbesserten U-Boot-Abwehrkonfiguration geliefert wurde, und vervollständigt damit die zehn geplanten FREMM-Fregatten für die italienische Marine.
Das 2005 gestartete italienische FREMM-Programm umfasste vier Fregatten für den allgemeinen Einsatz, vier spezialisierte für die U-Boot-Bekämpfung und zwei mit erweiterten Fähigkeiten in der U-Boot-Abwehr. Die erste Einheit wurde im Mai 2013 übergeben.
Die Emilio Bianchi wurde in den integrierten Werften von Riva Trigoso und Muggiano gebaut, ist 144 Meter lang, 19,7 Meter breit und hat eine Verdrängung von etwa 6.700 Tonnen. Die Fregatte erreicht Geschwindigkeiten von über 27 Knoten und hat eine Reichweite von bis zu 6.000 Seemeilen bei 15 Knoten. Die Besatzungskapazität beträgt bis zu 200 Personen.
Das Schiff ist mit hochentwickelten Systemen von Unternehmen wie Fincantieri, Leonardo, MBDA und Elettronica ausgestattet und ermöglicht vielseitige Einsätze in verschiedenen maritimen Szenarien.
Mit der Übergabe der letzten FREMM-Fregatte konzentriert sich Fincantieri bereits auf die Entwicklung der FREMM EVO-Fregatten, einer neuen Generation von Kriegsschiffen, von denen zwei Einheiten zwischen 2029 und 2030 ausgeliefert werden sollen.
Quelle und Bilder: Instagram @fincantieri | fincantieri. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
