
Das US-amerikanische Luft- und Raumfahrt-Startup JetZero hat bekannt gegeben, rund 175 Millionen US-Dollar eingesammelt zu haben, um die weitere Entwicklung eines Demonstrationsflugzeugs mit integrierter Flügelkonfiguration (Blended Wing Body, BWB) fortzusetzen.
Die Finanzierungsrunde wurde von dem Fonds B Capital angeführt, unter Beteiligung von United Airlines Ventures, Northrop Grumman, 3M Ventures, Trucks VC und RTX Ventures.
Nach Angaben des Unternehmens hat das Gesamtvolumen der für das Programm aufgebrachten Mittel – unter Berücksichtigung früherer Investitionen, staatlicher Zuschüsse, Anreize und kommerzieller Zusagen – inzwischen die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschritten.
Der Erstflug des Prototyps in Originalgröße ist für 2027 geplant. JetZero erklärt, dass die BWB-Architektur einen aerodynamischen Vorteil von mindestens 30 % gegenüber konventionellen Flugzeugen mit röhrenförmigem Rumpf und separaten Tragflächen bieten kann.
Beim Konzept des integrierten Flügels bilden Rumpf und Tragflächen eine einzige tragende Oberfläche, sodass ein großer Teil der Struktur zur Auftriebserzeugung beiträgt. Laut Unternehmen kann diese Anordnung den Treibstoffverbrauch senken, das Innenraumvolumen vergrößern und die strukturelle Effizienz verbessern. Gleichzeitig bringt das Konzept erhebliche Herausforderungen mit sich, insbesondere in Bezug auf Zertifizierung, Evakuierungsverfahren für Passagiere und die Kompatibilität mit der bestehenden Flughafeninfrastruktur.

Der Demonstrator von JetZero soll Aspekte wie Aerodynamik, Manövrierfähigkeit und Systemintegration validieren, bevor gegebenenfalls in die Entwicklungsphase eines kommerziellen Flugzeugs übergegangen wird. Langfristig plant das Unternehmen, Anfang der 2030er-Jahre in Zusammenarbeit mit der US-Luftwaffe, der NASA und den Luftfahrtbehörden ein Passagierflugzeug mit BWB-Konfiguration einzuführen.
Quelle und Bilder: JetZero. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
