
Die Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte führten am 18. Dezember in den Anlagen von Japan Marine United (JMU) in Tsurumi, im Bezirk Yokohama, die Benennungs- und Stapellaufzeremonie des neuen Minensuchers JS Kerama durch.
Das Schiff ist das fünfte Exemplar der Awaji-Klasse, das in die Endphase der Bauarbeiten eintritt, und soll im Haushaltsjahr 2026 in die Flotte aufgenommen werden.
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Die JS Kerama ist 67 Meter lang, 11 Meter breit, hat einen Tiefgang von 5,2 Metern und eine Standardverdrängung von rund 690 Tonnen. Die Besatzung besteht aus etwa 50 Soldaten. Das Antriebssystem nutzt zwei Wellen mit Dieselmotoren und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 14 Knoten, was etwa 26 km/h entspricht.
Hinsichtlich Bewaffnung und Missionssystemen verfügt das Schiff über eine ferngesteuerte 20-mm-Artilleriestation sowie über eine vollständige Ausstattung für die Minenkriegsführung. Dazu gehören magnetische und akustische Räumsysteme, die darauf ausgelegt sind, unterschiedliche Typen von Seeminen zu orten und zu neutralisieren.

Als fünftes Schiff der Awaji-Klasse gebaut, trägt die Kerama einen Namen, der weder in der ehemaligen Kaiserlich Japanischen Marine noch in den heutigen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräften zuvor verwendet wurde. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Kerama-Inseln südwestlich der Hauptinsel Okinawa.
Die Hauptaufgabe von Minensuchern besteht darin, die Sicherheit der Seewege durch die Neutralisierung von Seeminen zu gewährleisten – ein Aspekt, der als entscheidend für die Küstenverteidigung und die Freiheit der Schifffahrt gilt. Die Schiffe der Awaji-Klasse zeichnen sich durch den Einsatz eines faserverstärkten Verbundwerkstoffrumpfs (FRP) aus, der die magnetische Signatur erheblich reduziert. Diese Eigenschaft macht die Klasse zu einer der weltweit größten Serien von Schiffen mit Verbundwerkstoffrumpf im aktiven Dienst.
Nach Abschluss der letzten Arbeiten und der Durchführung der Seeerprobungen soll die JS Kerama im Laufe des Haushaltsjahres 2026 offiziell in die japanische Flotte aufgenommen werden und damit die Minenabwehrfähigkeiten der Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte weiter stärken.
Quelle und Bilder: Japan Marine United (JMU) | Instagram @jmsdf_pr. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
