
Neue Bilder zeigen Japans Fortschritte bei der Entwicklung einer elektromagnetischen Kanone (Railgun), die auf dem Versuchsschiff JS Asuka installiert wurde. Die ersten Schusstests auf See werden noch in diesem Monat erwartet.
Der Prototyp, montiert in einem Geschützturm auf dem Deck des Schiffes, ähnelt dem Modell, das in den letzten Jahren von der Agentur für Beschaffung, Technologie und Logistik (ATLA) an Land getestet wurde. Während Japan auf diesem Gebiet voranschreitet, haben die USA ihre Railgun-Projekte im letzten Jahrzehnt aufgrund technischer Herausforderungen wie hohem Energieverbrauch und schneller Rohrabnutzung eingestellt.
Die japanische Railgun hat bereits die Fähigkeit demonstriert, Projektile mit Mach 6,5 (etwa 7.000 km/h) abzufeuern. Ziel ist es, die Haltbarkeit des Rohrs zu verbessern und den Energiebedarf zu senken.
Die Installation auf der Asuka ermöglicht praktische Tests, ohne dass das System in ein einsatzfähiges Kriegsschiff integriert werden muss – was umfassende Modifikationen erfordern würde. Japanische Behörden haben bereits Pläne signalisiert, zukünftige Zerstörer wie jene der 13DDX-Klasse mit dieser Technologie auszustatten, die die Luft- und Raketenabwehr durch ihre hohe Geschwindigkeit und die geringen Kosten pro Schuss revolutionieren könnte.
Inzwischen investieren auch andere Großmächte in diese Technologie: China testete 2018 eine maritime Railgun, und die Türkei entwickelt eigene Projekte. Die USA haben ihr Programm zwar eingestellt, aber Hyperschallprojektile für den Einsatz in herkömmlichen Kanonen angepasst.
Japan strebt unterdessen Partnerschaften mit Frankreich und Deutschland an, um die Entwicklung zu beschleunigen – ein Zeichen dafür, dass Railguns in den kommenden Jahren einsatzbereit sein könnten. Die Testergebnisse der Asuka sollen neue Erkenntnisse über die Zukunft dieser bahnbrechenden Waffe liefern.
Quelle: The War Zone | Foto: X @defencealerts | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft
Mach 7.2 Railgun installed on #Japan’s JS Asuka pic.twitter.com/5KxzbWkMQp
— IDU (@defencealerts) July 2, 2025
