Japanische Kampfjets treffen im Vereinigten Königreich zu historischer NATO-Kooperationsmission ein

Japanische F-15-Kampfjets erreichen das Vereinigte Königreich für historische NATO-Kooperationsmission
Japanische F-15-Kampfjets erreichen das Vereinigte Königreich für historische NATO-Kooperationsmission (X @JASDF_PAO)

Zwei F-15J-Kampfjets der japanischen Luftselbstverteidigungskräfte landeten am 18. September 2025 auf der RAF Coningsby im Vereinigten Königreich und markieren damit das erste Mal, dass japanische Kampfflugzeuge Europa erreichen.

Die Mission ist Teil der Operation Atlantic Eagles und umfasst zudem KC-46- und KC-767-Tankerflugzeuge, Kawasaki C-2-Transportflugzeuge sowie etwa 180 Militärangehörige. Die Ankunft zog Luftfahrtenthusiasten an, da japanische Flugzeuge in europäischen Lufträumen äußerst selten sind.

Die Kampfjets, identifiziert als „Jintei 1“ und „Jintei 2“, kamen nach Zwischenstopps in Alaska und Kanada an. Obwohl ursprünglich die Ankunft von vier F-15 erwartet wurde, landeten nur zwei in Lincolnshire, während die anderen bald folgen sollen.

Während ihres Aufenthalts werden die japanischen Besatzungen an kulturellen Aktivitäten und Kooperationen mit britischen Militärs teilnehmen, jedoch sind keine Flüge über das Land geplant. Nach dem Aufenthalt im Vereinigten Königreich fliegen die Maschinen weiter zur Luftwaffenbasis Laage in Deutschland.

Die Mission stellt einen Meilenstein in der Stärkung der Kooperation zwischen Japan und NATO-Staaten dar und unterstützt die Strategie der Präsenz und Integration in der Verteidigung. Laut dem japanischen Verteidigungsminister Gen Nakatani symbolisiert die Operation die untrennbare Verbindung zwischen der Sicherheit im Indo-Pazifik und im euro-atlantischen Raum. Zudem ergänzt die Initiative Japans Beteiligung am internationalen GCAP-Programm, das gemeinsam mit Großbritannien und Italien die nächste Generation von Kampfflugzeugen entwickelt.

Quelle: The Aviationist | Foto: X @JASDF_PAO | Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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