
Japan hat die Tests der landgestützten Variante der verbesserten Type 12 Anti-Schiffs-Rakete abgeschlossen, ein wichtiger Meilenstein zur Stärkung seiner Langstreckenverteidigungsfähigkeiten.
Die Ankündigung wurde von der Beschaffungs-, Technologie- und Logistikagentur des Verteidigungsministeriums gemacht, die nach einer erfolgreichen Testkampagne mit echten Raketenabschüssen das Ende der Entwicklungsphase bestätigte.
Aufgrund der Einschränkungen bei den nationalen Testgeländen für Langstreckenraketen wurden die Abschüsse im Ausland durchgeführt, genauer gesagt auf dem Point Mugu Maritime Range in Kalifornien. Zwischen Oktober und November wurden sieben Raketen in verschiedenen Szenarien abgefeuert, wodurch die Leistung des Systems validiert wurde. Gleichzeitig geht Tokio weiter mit den Plänen, ein neues Testgelände in der Nähe der Insel Minamitori-shima einzurichten, wodurch die Abhängigkeit von ausländischen Einrichtungen in der Zukunft verringert wird.
Nach Abschluss der Tests wird die Japanische Bodenselbstverteidigungsarmee ab 2026 mit der Auslieferung der Rakete beginnen, zunächst in Einheiten, die in Kumamoto stationiert sind, bevor die Ausweitung auf Oita und Okinawa erfolgt. Die verbesserte Type 12 wird auch in die Luft- und Marinekräfte integriert und ab 2027 in F-2-Kampfflugzeuge sowie Kriegsschiffe eingebaut, während die Japanische Marine gleichzeitig an der Integration der Tomahawk-Rakete in Kongo-Klasse-Zerstörer arbeitet.
Quelle: Naval News | Foto: X @atla_kouhou_jp | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
防衛省・自衛隊は、我が国への侵攻部隊を早期・遠方で阻止・排除するためスタンド・オフ防衛能力を強化し、この能力を早期に構築するため12式地対艦誘導弾能力向上型(地発型)について発射試験を行い、本試験において飛しょう等が予定どおり確認されました。https://t.co/MH2P93LLQZ pic.twitter.com/zYveXgru1B
— 防衛装備庁 (@atla_kouhou_jp) December 19, 2025
