
Im Dezember 2025 führte Japan eine seltene militärische Demonstration durch, indem es mindestens 16 F-2 Kampfjets der Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte mit insgesamt 64 ASM-2 Anti-Schiff-Raketen in einer Übung auf der Tsuiki Air Base in Kyushu einsetzte.
Die Mobilisierung erfolgte im Kontext zunehmender Aktivitäten der chinesischen Marine in Gewässern in der Nähe der japanischen Inselgruppe und wurde als direkte Antwort auf die Operationen des Flugzeugträgers Liaoning im westlichen Pazifik interpretiert.
Laut Verteidigungsbehörden hat die Präsenz der Liaoning im Süden von Okinawa und Kyushu sowie Vorfälle, bei denen chinesische J-15-Jets japanische Kampfjets mit Radar beleuchteten, das Spannungsniveau in der Region erheblich erhöht.
Das japanische Verteidigungsministerium betrachtet diese Aktionen als eine ernsthafte Entwicklung, insbesondere nach kürzlichen Übungen, bei denen zwei chinesische Flugzeugträger gleichzeitig im Pazifik operierten und groß angelegte Seeschlachtszenarien simulierten.
Als Reaktion darauf beschleunigt Japan die Verstärkung seiner Verteidigungsstellung im Pazifik, der traditionell als verwundbarer Punkt angesehen wird. Zu den Maßnahmen gehören der Einsatz neuer Radaranlagen auf abgelegenen Inseln, die Anpassung von Izumo-Klasse-Zerstörern für den Betrieb von F-35B-Kampfjets und die Schaffung eines neuen Büros, das sich der Verteidigung des Pazifiks widmet.
Ziel ist es, die Überwachungs- und Reaktionsfähigkeiten angesichts der zunehmend häufigeren Präsenz chinesischer Marinekräfte in der Region zu verbessern.
Quelle: Naval News | Foto: X @JASDF_PAO_ENG | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
