Japan integriert neunte Fregatte der Mogami-Klasse in seine Marineflotte

JS Natori. Foto: X @JMSDF_PAO
JS Natori. Foto: X @JMSDF_PAO

Japan hat die JS Natori, die neunte Fregatte der Mogami-Klasse, offiziell in die Maritime Selbstverteidigungsstreitkraft des Landes (JMSDF) aufgenommen. Die Übergabe- und Flaggenhissungszeremonie fand in dieser Woche auf dem Gelände von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) statt.

Die Informationen stammen von der Website Naval News. Nach ihrer Indienststellung wurde die Einheit dem Patrouillen- und Verteidigungsgeschwader 5 zugeteilt, das in Ominato in der Präfektur Aomori im Norden Japans stationiert ist.

JS Natori. Foto: X @JMSDF_PAO
JS Natori. Foto: X @JMSDF_PAO

Die JS Natori ist Teil des japanischen Programms zur Modernisierung der Marine, das auf den Ersatz der älteren Fregatten der Abukuma-Klasse abzielt. Die Mogami-Klasse gilt als eine der modernsten der japanischen Marine und wurde für multifunktionale Einsätze mit einer kleineren Besatzung und einem hohen Automatisierungsgrad entwickelt.

Das Schiff gehört außerdem zur neuen Generation japanischer Fregatten, die mit dem vertikalen Startsystem Mk 41 (VLS) ausgerüstet sind. Die Natori ist die dritte Einheit der Klasse, die diese Ausrüstung bereits ab Werft erhält, wodurch ihre Fähigkeiten in der Luftverteidigung und U-Boot-Abwehr erweitert werden.

JS Natori. Foto: X @JMSDF_PAO
JS Natori. Foto: X @JMSDF_PAO

Die Fregatten der Mogami-Klasse verfügen über eine Verdrängung von rund 5.500 Tonnen, eine Geschwindigkeit von mehr als 30 Knoten und eine reduzierte Signatur, um die Erfassung durch Radar zu erschweren. Die Schiffe können außerdem SH-60-Hubschrauber, maritime Drohnen sowie moderne Sonar- und Systeme für elektronische Kampfführung einsetzen.

Das Projekt hat in den vergangenen Monaten internationales Interesse geweckt. Eine abgeleitete Version der Mogami-Klasse wurde bereits von Australien für sein künftiges Fregattenprogramm ausgewählt, während andere Länder im asiatisch-pazifischen Raum die Entwicklung der japanischen Plattform aufmerksam verfolgen.

JS Natori. Foto: X @JMSDF_PAO
JS Natori. Foto: X @JMSDF_PAO

Foto: X @JMSDF_PAO. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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