
Japan hat im Verteidigungshaushalt für 2026 Mittel für die Produktion von Hyperschallraketen bereitgestellt, berichtete das ukrainische Portal Militarnyi.
Die Finanzierung wurde in dem kürzlich veröffentlichten Verteidigungshaushaltsdokument für 2026 des japanischen Verteidigungsministeriums hervorgehoben.
In dem Dokument wird ein Vertrag in Höhe von 3,1 Milliarden Yen (ca. 19,8 Millionen US-Dollar) erwähnt. Das Dokument erlaubt zudem zusätzliche Mittel im Haushaltsjahr 2026, das am 1. April beginnt.
Das japanische Verteidigungsministerium gab an, dass die Produktion der Raketen ursprünglich für 2031 geplant war, jedoch aufgrund der „wachsenden Bedrohung durch China“ auf 2026 vorgezogen wurde.
Nach den vorläufigen Forschungsergebnissen, die seit 2023 erzielt wurden, schreitet Japan mit der Produktion der ersten Serieneinheiten voran. Der gesamte Entwicklungszyklus soll bis 2030 abgeschlossen sein.
Gleichzeitig offenbart das Dokument, dass 73,2 Milliarden Yen (ca. 467 Millionen US-Dollar) für die kontinuierliche Entwicklung und Verbesserung der Raketen bereitgestellt wurden. Weitere 162,6 Milliarden Yen (ca. 1,04 Milliarden US-Dollar) wurden zur Steigerung der Serienproduktion vorgesehen.
Die neue Hyperschallrakete wird als Teil der Gegenangriffskapazität Japans entwickelt. Ihre Navigationssysteme sind sowohl für Anti-Schiff-Missionen als auch für Angriffe auf Bodenziele konzipiert.
Obwohl die offizielle Reichweite der Rakete noch nicht bekannt gegeben wurde, weisen Dokumente darauf hin, dass sie mit der ersten Stufe der HVGP Block 2 Rakete abgefeuert wird, die eine gemeldete Reichweite von etwa 3.000 Kilometern hat.
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