
Der Iran griff mehrere US-Stützpunkte im Nahen Osten mit Unterstützung chinesischer Erdbeobachtungssatelliten an, die zur Sammlung von Geheimdienstinformationen und zur Zielsteuerung von Raketen eingesetzt wurden.
Die Information wurde von der Financial Times veröffentlicht, die sich auf geleakte Dokumente zu diesem Thema stützte. Dem Bericht zufolge wird darin der Satellit TEE-01B erwähnt, der von dem chinesischen Unternehmen Earth Eye Co. gebaut wurde.
Nach seinem Start im Jahr 2024 geriet der Satellit unter die Kontrolle der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), insbesondere ihres Luft- und Raumfahrtkommandos. Der Satellit lieferte hochpräzise Bilder und eine kontinuierliche Überwachung von US- und verbündeten Zielen in der Region.
Laut Financial Times wurden die Satellitendaten wahrscheinlich verwendet, um die Zielkoordinaten zu verfeinern und die Genauigkeit der Angriffe zu verbessern.
Zu den überwachten Zielen gehörten die Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien, die Muwaffaq Salti Air Base in Jordanien, das Gebiet um das Hauptquartier der 5. US-Flotte in Bahrain sowie Infrastruktur in Erbil.
Das von der Financial Times geteilte Dokument erwähnt außerdem, dass der Iran Zugang zur Bodeninfrastruktur des chinesischen Unternehmens Emposat erhalten habe, die die Satellitensteuerung und Datenverarbeitung unterstützt.
Es ist zu beachten, dass China über eine der größten Satellitenkonstellationen der Welt verfügt. Im Zeitraum 2025 bis 2026 hatte China mehr als 1.300 Satelliten im Orbit, davon etwa 500 bis 510, die auf Aufklärung, Überwachung und Erkundung (ISR) spezialisiert sind.
Foto: IRNA. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
