Irak verhandelt über den Kauf von 250 K2-Panzern in milliardenschwerem Abkommen mit Südkorea

Irak verhandelt über den Kauf von 250 K2-Panzern in milliardenschwerem Abkommen mit Südkorea
Irak verhandelt über den Kauf von 250 K2-Panzern in milliardenschwerem Abkommen mit Südkorea (X @Defence_Index)

Der mögliche Kauf von 250 K2 Black Panther-Panzern durch den Irak könnte zu einem der größten jüngsten Verträge über gepanzerte Fahrzeuge auf dem internationalen Markt werden.

Laut dem südkoreanischen Brokerhaus Kiwoom Securities befindet sich Hyundai Rotem in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Bagdad im Rahmen eines Modernisierungsprogramms, das darauf abzielt, veraltete gepanzerte Fahrzeuge zu ersetzen. Die Markterwartungen gehen davon aus, dass das Abkommen, das auf rund 6,5 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, noch in diesem Jahr formalisiert werden könnte, auch wenn es bislang keine offizielle Bestätigung gibt.

Das irakische Interesse ist Teil einer umfassenderen Strategie von Hyundai Rotem, seine Exportziele über Polen hinaus zu diversifizieren, das derzeit der größte Kunde des K2 ist. Das Unternehmen führt zudem Gespräche mit Peru, Rumänien und Saudi-Arabien, was die wachsende internationale Nachfrage nach südkoreanischen landgestützten Kampfsystemen widerspiegelt. Diese Verhandlungen folgen auf umfangreiche Lieferungen des K2 an die polnische Armee, die als Schaufenster für das Fahrzeug auf dem europäischen Markt dienten.

Im Fall Perus wurde bereits im Dezember des vergangenen Jahres ein Rahmenabkommen über den Kauf von 54 K2-Panzern und 141 radgestützten gepanzerten Fahrzeugen unterzeichnet, in einem Paket im Wert von etwa 2 Milliarden US-Dollar. Rumänien wiederum hat rund 7,6 Milliarden US-Dollar für ein Programm von Kampfpanzern der nächsten Generation vorgesehen, das den Erwerb von 216 Einheiten vorsieht, wobei der K2 als einer der Hauptkandidaten im Wettbewerb mit westlichen Projekten gilt.

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Trotz der positiven Auslandsperspektiven weist Kiwoom darauf hin, dass Hyundai Rotem kurzfristig mit Kostendruck konfrontiert ist, der auf die Anfangsphase der Produktion neu vertraglich vereinbarter Lose zurückzuführen ist. Es wird jedoch erwartet, dass diese Kosten mit der Stabilisierung der Montagelinie zurückgehen, sodass das Unternehmen seine Präsenz in Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika mit dem K2 festigen kann, der mit einer 120-mm-Kanone, modernen Feuerleitsystemen und Optionen für aktiven Schutz für hochintensive Einsätze ausgestattet ist.

Quelle: Defence Blog | Foto: X @Defence_Index | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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