Improvisation in der Luft: Russischer MiG-29 mit Drohne an Kabelbindern befestigt

Russischer MiG-29 erhält improvisiert befestigte Abfangdrohne. Foto: Telegram @projectArchangel
Russischer MiG-29 erhält improvisiert befestigte Abfangdrohne. Foto: Telegram @projectArchangel

Ein von der russischen Freiwilligengruppe Project Archangel veröffentlichtes Video zeigt eine Quadrocopter-Drohne, die mit Kabelbindern am Flügel eines MiG-29-Kampfflugzeugs befestigt ist, angeblich im Rahmen eines Experiments zur Abfangung feindlicher unbemannter Flugzeuge.

Die provisorische Befestigung wirft jedoch Zweifel an der Wirksamkeit auf, da die Drohne während des Flugs nicht gestartet werden kann und wahrscheinlich die hohen Geschwindigkeiten des Kampfflugzeugs nicht aushalten würde. Außerdem könnte die Anwesenheit der Ausrüstung die Verteidigungssysteme des Flugzeugs stören, sodass die Idee eher wie ein Propagandatrick als eine praktikable militärische Lösung wirkt.

Project Archangel, das behauptet, Kampfdrohnen zu entwickeln, schlug vor, dass das Flugzeug den Abfangjäger in Städte wie Kiew oder Lwiw transportieren könnte, doch Experten halten diesen Vorschlag für absurd, da russische Kampfflugzeuge aufgrund der starken ukrainischen Luftabwehr nicht einmal in der Nähe dieser Gebiete operieren.

Russischer MiG-29 erhält improvisiert befestigte Abfangdrohne. Foto: Telegram @projectArchangel
Russischer MiG-29 erhält improvisiert befestigte Abfangdrohne. Foto: Telegram @projectArchangel

Die Gruppe behauptete außerdem, das Kommunikationsproblem „gelöst“ zu haben, indem Drohnenoperatoren darin geschult wurden, Kampfflugzeuge zu steuern – eine Behauptung, die angesichts der Komplexität und Kosten dieser Flugzeuge als unwahrscheinlich gilt.

Trotz des fantasievollen Charakters des Experiments spiegelt die Initiative Russlands wachsende Besorgnis über die Drohnenbedrohung im Krieg gegen die Ukraine wider. Während der Einsatz von Kampfflugzeugen als Startplattform noch weit entfernt erscheint, investiert das Land in andere Lösungen, wie Loitering-Munition und fortschrittlichere Luftsysteme.

Vorläufig scheint der Versuch von Project Archangel jedoch eher eine Marketingübung als ein tatsächlicher militärischer Fortschritt zu sein.

Quelle und Bilder: The War Zone | Telegram @projectArchangel | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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