Hubschrauber im Zusammenhang mit russischen Kräften nahe Gao in Mali abgeschossen, laut Berichten

Hubschrauber im Zusammenhang mit russischen Kräften nahe Gao in Mali abgeschossen, laut Berichten. X @casusbellii
Hubschrauber im Zusammenhang mit russischen Kräften nahe Gao in Mali abgeschossen, laut Berichten. X @casusbellii

Ein Luftfahrzeug, das angeblich Mitglieder des russischen Africa Corps transportierte, ist in der Nähe von Gao im Norden Malis abgestürzt – mitten in einer Welle koordinierter Angriffe auf militärische Stellungen im Land.

Ein Hubschrauber, der mit russischen Kräften in Mali in Verbindung steht, soll nahe der Stadt Gao im Norden des Landes abgeschossen worden sein, wie aus Berichten von Quellen aus dem Umfeld der russischen Militärluftfahrt sowie von Vertretern der Azawad-Befreiungsfront (FLA) hervorgeht.

Die Information wurde zunächst dem russischen Propagandisten Ilya Tumanov zugeschrieben, dem Administrator des Militärluftfahrtkanals Fighterbomber. Er nannte weder das Modell des Luftfahrzeugs noch die genauen Umstände des Absturzes, erklärte jedoch, die vorläufige Ursache sei „äußere Feuereinwirkung“, ein Begriff, der gewöhnlich mit dem Einsatz von Flugabwehrwaffen in Verbindung gebracht wird. Berichten zufolge kamen die Besatzung sowie eine bewaffnete Gruppe, die mit dem Hubschrauber transportiert wurde, beim Absturz ums Leben.

Erste Hinweise auf den möglichen Abschuss kursierten ab dem 25. April, als Vertreter der FLA erklärten, in der Region Gao einen Hubschrauber abgeschossen zu haben. Zunächst gab es keine klaren Bilder der Trümmer. Später tauchten in sozialen Netzwerken Videos auf, die dem Absturzort zugeschrieben werden, jedoch ohne eine eindeutige Identifizierung des Luftfahrzeugs zu ermöglichen.

Großangelegte Offensive in Mali

Der Absturz ereignete sich im Zuge einer koordinierten Offensive gegen mehrere strategische Regionen Malis. Angriffe wurden aus Bamako, Kati, Gao, Kidal, Mopti und Sévaré gemeldet und richteten sich gegen Militärbasen, Bereiche in der Nähe von Flughäfen sowie andere sensible Ziele. Die JNIM, eine mit Al-Qaida verbundene Gruppe, sowie Tuareg-Rebellen der Azawad-Befreiungsfront bekannten sich zu Aktionen an mehreren Fronten.

Laut Reuters erklärte die malische Armee, die Angriffe abgewehrt und „mehrere Hundert“ Angreifer getötet zu haben – eine Zahl, die nicht unabhängig bestätigt wurde. Die Regierung teilte außerdem mit, dass 16 Menschen verletzt wurden und lokale Behörden Ausgangssperren in den betroffenen Gebieten verhängten, darunter Bamako und Gao.

Russische Präsenz in der Sahelzone

Russland unterhält eine militärische Präsenz in Mali über das Africa Corps, eine Struktur, die dem russischen Verteidigungsministerium unterstellt ist und als Nachfolger der Aktivitäten der früheren Wagner-Gruppe im Land gilt. Diese Kräfte unterstützen die malische Militärregierung bei Operationen gegen Tuareg-Rebellen im Norden sowie gegen dschihadistische Gruppen in den zentralen Regionen.

Berichten zufolge operieren russische Kräfte von wichtigen Stützpunkten wie Gao, Kidal und Sévaré aus und beteiligen sich zudem am Schutz von Goldminen und anderen Rohstoffvorkommen im Austausch für Sicherheitsverträge mit den lokalen Behörden.

Warnsignal für Bamako und Moskau

Der mögliche Abschuss des Hubschraubers stellt ein sensibles Ereignis für die Regierung Malis und die russische Präsenz in der Sahelzone dar. Neben den zunehmenden Risiken für Luftoperationen in einer von anhaltenden Gefechten geprägten Region deutet der Vorfall darauf hin, dass lokale bewaffnete Gruppen ihre Fähigkeit ausbauen könnten, Ziele von höherem Wert anzugreifen.

Die Lage in Gao und Kidal bleibt instabil. Die FLA erklärte, Positionen in Gao und Kidal eingenommen zu haben, während die malische Regierung angab, die Kontrolle über die angegriffenen Gebiete wiedererlangt zu haben. Diese Angaben wurden jedoch bislang nicht unabhängig bestätigt.

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Quelle und Bilder: Militarnyi, X @casusbellii , aviation-safety.net. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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