Hackergruppe veröffentlicht Fotos von der Produktion des neuen geheimen elektronischen Kriegsführungssystems Russlands

Hackergruppe veröffentlicht Fotos von der Produktion des neuen geheimen elektronischen Kriegssystems Russlands
Hackergruppe veröffentlicht Fotos von der Produktion des neuen geheimen elektronischen Kriegssystems Russlands (Foto: Black Mirror)

Die Hackergruppe Black Mirror hat einen neuen Satz abgefangener interner Dokumente veröffentlicht, die Fotos des Montage- und Testprozesses des elektronischen Kriegssystems 1RL257 Krasukha-4 enthalten.

Die Dokumente, die angeblich mit dem staatlichen russischen Verteidigungskonglomerat Rostec in Verbindung stehen, scheinen Teil eines formellen Produktionsberichts zu sein, der für einen ausländischen Kunden erstellt wurde — möglicherweise Serbien, so der Defence Blog.

Der Bericht liefert die erste visuelle Bestätigung von Komponenten und Fertigungsdetails der Krasukha-4, einer der am strengsten gehüteten bodengestützten elektronischen Kriegführungsplattformen Russlands.

Das System wird als „eine der fortschrittlichsten bodengestützten elektronischen Kriegsführungskapazitäten des Landes“ beschrieben und soll in der Lage sein, „große Radare zu erkennen und zu blockieren, etwa solche in Frühwarn- und Luftkontrollflugzeugen sowie Satelliten“.

Hackergruppe veröffentlicht Fotos von der Produktion des neuen geheimen elektronischen Kriegssystems Russlands
(Foto: Black Mirror)

Die geleakten Fotos, vermutlich aus dem Jahr 2023, zeigen die Montage der Komponenten, die interne Hardware und die Testphasen des Systems — Informationen, die bis jetzt komplett klassifiziert waren.

Das vollständige Krasukha-4-System besteht aus zwei Fahrzeugen, beide auf dem 8×8-Fahrgestell KAMAZ-6350 basierend: eines mit dem EW-Emitter (electronic warfare) und das andere als Kommandoposten konfiguriert.

Laut Concern Radio-Electronic Technologies (KRET), dem Hersteller des Systems, hat die Krasukha-4 eine effektive Einsatzreichweite von „zwischen 150 und 300 Kilometern in jede Richtung, abhängig von Umweltfaktoren“.

Russische Behörden behaupten, das System könne eine breite Palette von Radartypen lokalisieren und stören, einschließlich Luftbildradarsystemen, aktiven Suchköpfen in Raketen und bodengestützten Überwachungsradaren.

Über die reine Unterdrückung hinaus berichten russische Staatsmedien von unbestätigten Behauptungen, dass „das Störsystem der Krasukha-4 leistungsstarke RF-Energiestrahlen aussenden könne, die empfindliche elektronische Systeme bestimmter Ziele physisch beschädigen könnten“.

Foto und Video: Black Mirror. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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