
Das ferngesteuerte Kampfmodul Guardian 30 könnte erstmals auf einem Schützenpanzer der ukrainischen Streitkräfte gesichtet worden sein.
Fotos, die vom 146. Unabhängigen Instandsetzungs- und Wiederherstellungsregiment veröffentlicht wurden, zeigen ein gepanzertes Fahrzeug sowjetischer Herkunft mit einem ungewöhnlichen Turm, der die Aufmerksamkeit von Militärspezialisten und Analysten auf sich gezogen hat.
Die Bilder deuten darauf hin, dass das Fahrzeug mit einem System ausgestattet wurde, das dem Guardian 30 ähnelt, welcher vom spanischen Unternehmen Escribano Mechanical & Engineering entwickelt wurde. Das System ist mit einer 30-mm-Maschinenkanone, koaxialen Maschinengewehren sowie einem modernen elektrooptischen Sensorsystem zur Beobachtung und Zielbekämpfung ausgestattet.
Obwohl es keine offizielle Bestätigung über die Identität des installierten Moduls gibt, stimmen mehrere auf den Fotos erkennbare Merkmale – darunter das Zielsystem und die Panzerung – mit dem Design des Guardian 30 überein. Die Konfiguration unterscheidet sich zudem deutlich von den traditionellen Türmen der BMP-1- und BMP-2-Schützenpanzer.

Das Auftauchen des Fahrzeugs erfolgt nach Verhandlungen zwischen ukrainischen Behörden und dem spanischen Hersteller über die Verlagerung eines Teils der Produktion des Guardian 30 in die Ukraine. Sollte das Projekt umgesetzt werden, könnte die Präsenz des Moduls die ersten Schritte zur lokalen Fertigung dieser Technologie darstellen und damit die industrielle und militärische Leistungsfähigkeit des Landes während des anhaltenden Konflikts stärken.
🇺🇦 A seemingly new turret configuration mounted on a BMP spotted in Ukraine during transport by the 146th Repair and Restoration regiment. pic.twitter.com/ipT85LzgN2
— Jeff2146🇧🇪 (@Jeff21461) 2. Juni 2026
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Quelle: Militarnyi | Foto: X @Jeff21461, EM&E | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
