Großbritannien wird erst Anfang der 2030er-Jahre wieder neue F-35-Kampfjets erhalten

F-35A. Foto: Royal Air Force
F-35A. Foto: Royal Air Force

Die britische Regierung hat bestätigt, dass das Land voraussichtlich vor Anfang der 2030er-Jahre keine neuen F-35-Kampfjets erhalten wird, wodurch die Flotte mehrere Jahre lang ohne Verstärkung bleibt.

Die Information wurde in einer Antwort an das Parlament bekannt gegeben und erfolgt, obwohl London im Jahr 2025 den Kauf weiterer Flugzeuge zusätzlich zu den ursprünglich bestellten 48 F-35B angekündigt hatte.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wird das nächste Los aus 27 Flugzeugen bestehen, darunter 12 Maschinen des Typs F-35A, die für die nukleare Abschreckungsmission der NATO vorgesehen sind, sowie weitere F-35B. Der endgültige Zeitplan hängt jedoch weiterhin von den Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und dem gemeinsamen Programmbüro des F-35-Projekts ab, das für die internationale Koordination des Programms verantwortlich ist.

F-35B. Foto: Royal Air Force
F-35B. Foto: Royal Air Force

Nach Abschluss der Auslieferung der ersten 48 F-35B und dem Verlust eines Flugzeugs bei einem Unfall im Jahr 2021 dürfte die britische trägergestützte Luftstreitkraft mehrere Jahre lang über dieselbe Anzahl an Kampfjets verfügen. Die Regierung erklärte lediglich, dass sie hoffe, zu Beginn des nächsten Jahrzehnts mit der Übernahme der neuen Flugzeuge beginnen zu können. Dies deutet darauf hin, dass weitere Verzögerungen noch nicht ausgeschlossen werden können.

F-35A. Foto: Royal Air Force
F-35A. Foto: Royal Air Force

Die Unterbrechung der Auslieferungen wirkt sich auch auf die strategischen Pläne des Landes aus. Die künftigen F-35A sollen von der Basis RAF Marham aus für die nukleare Mission der NATO eingesetzt werden, während die derzeitigen F-35B weiterhin trägergestützte Einsätze an Bord des Flugzeugträgers HMS Prince of Wales sowie weitere Missionen des Bündnisses unterstützen werden, obwohl die Aufgaben der britischen Flotte in den kommenden Jahren zunehmen.

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Quelle: UK Defence Journal | Fotos: Royal Air Force | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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