
Das Vereinigte Königreich und Norwegen haben ein neues Abkommen zur Ausweitung der maritimen Zusammenarbeit unterzeichnet, mit Schwerpunkt auf dem gemeinsamen Einsatz militärischer Hubschrauber.
Der Pakt ermöglicht es britischen Luftfahrzeugen, norwegische Schiffe und Stützpunkte zu nutzen, und vertieft die Integration zwischen der Royal Navy und der Königlich Norwegischen Marine in strategischen Regionen wie dem Hohen Norden und dem Nordatlantik.
Die in Oslo von den Marinechefs beider Länder unterzeichnete Vereinbarung ergänzt das im Dezember geschlossene Verteidigungsabkommen „Lunna House“, das eine stärkere maritime Integration, die Zusammenarbeit bei der Entwicklung künftiger Fregatten sowie gemeinsame Fortschritte bei autonomen Systemen vorsieht. Die neue Maßnahme soll zudem eine operative Einschränkung Norwegens ausgleichen, dessen Fregatten derzeit ohne eingeschiffte Hubschrauber operieren.
In der Praxis können britische Hubschrauber von Schiffen der norwegischen Marine und der Küstenwache aus operieren sowie auf Stützpunkten im Land stationiert werden. Nach Angaben norwegischer Behörden wird die Präsenz dieser Luftfahrzeuge die Reaktionsfähigkeit bei Übungen und gemeinsamen Missionen stärken und die Interoperabilität zwischen den Streitkräften erhöhen.
Die Zusammenarbeit knüpft an die Erfahrungen der Operation Highmast im Jahr 2025 an, als die Fregatte KNM Roald Amundsen acht Monate lang mit der Trägerkampfgruppe der HMS Prince of Wales operierte. Seitdem sind Wildcat-Hubschrauber wieder in Norwegen stationiert und werden an der Übung Cold Response 26 teilnehmen, wodurch eine Integration gefestigt wird, die zwischen den beiden Marinen zunehmend zur Routine werden dürfte.
Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @RoyalNavy | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
