
Das Patrouillenschiff HMS Spey der britischen Royal Navy führte eine Operation zur Freiheit der Schifffahrt in der Nähe der Spratly-Inseln im umstrittenen Südchinesischen Meer durch.
Nach Angaben des Ständigen Gemeinsamen Hauptquartiers des Vereinigten Königreichs wurde die Mission im Einklang mit dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen durchgeführt und bekräftigt das britische Engagement für die Aufrechterhaltung freier und offener Seewege in der Region.
Die Aktion erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen dem Vereinigten Königreich und China im Indo-Pazifik. Im Jahr 2025 hatte die HMS Spey bereits an der ersten britischen Durchfahrt durch die Taiwanstraße seit 2021 sowie an einer gemeinsamen Operation mit dem australischen Zerstörer HMAS Sydney bei den Spratly-Inseln teilgenommen. Die Missionen lösten eine heftige Reaktion Pekings aus, das London vorwarf, die regionale Stabilität zu gefährden.
Chinesische Behörden erklärten, die britischen Operationen würden internationale Rechtsgrundsätze verzerren und seien mit dem Ziel durchgeführt worden, Spannungen im Südchinesischen Meer und in der Taiwanstraße zu provozieren. Die chinesische Regierung erklärte außerdem, ihre Streitkräfte blieben in Alarmbereitschaft, um auf jede als provokativ eingestufte Handlung ausländischer Staaten zu reagieren.
Trotz der Kritik aus Peking erklärte die Entscheidung des Ständigen Schiedshofs in Den Haag aus dem Jahr 2016 einen großen Teil der territorialen Ansprüche Chinas im Südchinesischen Meer für ungültig. Dennoch erhebt China weiterhin Anspruch auf weite Teile der Region, darunter Gebiete nahe den Spratly-Inseln, einem Gebiet, das auch von Vietnam, den Philippinen, Malaysia und Brunei beansprucht wird.
🛳️ @HMS_Spey has just exercised navigation rights and freedoms around the Spratly Islands in the South China Sea, in accordance with UNCLOS.
➡️The UK is committed to international law and to upholding a free, open and stable South China Sea. pic.twitter.com/rm3m4njxuB
— Defence Operations 🇬🇧 (@DefenceOps) May 5, 2026
Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @DefenceOps | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
