
Die britische Royal Navy hat bekannt gegeben, dass die leichte Mehrzweckrakete Martlet ihre volle Einsatzfähigkeit an Bord von Wildcat-Hubschraubern erreicht hat und damit die Kampffähigkeiten der Maschine bei maritimen Missionen und in der Luftverteidigung deutlich erweitert.
Der Fortschritt folgt auf eine Reihe von Tests, die durchgeführt wurden, um die operativen Grenzen der Waffe zu erweitern.
Ursprünglich war die Martlet nur für Abschüsse in Höhen von mehr als 500 Fuß zugelassen. Nun kann die Rakete auch bei Flügen in nur 50 Fuß Höhe über dem Boden oder der Meeresoberfläche eingesetzt werden.
Diese neue Fähigkeit ermöglicht es den Hubschraubern, unterhalb schwieriger Wetterbedingungen zu operieren, und erhöht die Präzision gegen kleine und mittelgroße maritime Bedrohungen, darunter schnelle Angriffsboote.

Neben ihren Funktionen gegen maritime Ziele hat die Rakete auch ihre Wirksamkeit im Kampf gegen Luftbedrohungen wie Drohnen und Hubschrauber unter Beweis gestellt. Nach Angaben der Royal Navy verwandelt das System die Wildcat in eine Mehrzweck-Angriffsplattform, die in unterschiedlichen Kampfszenarien mit größerer Flexibilität und Präzision eingesetzt werden kann.
Die Martlet wurde bereits bei Operationen im Nahen Osten eingesetzt, wo Wildcat-Hubschrauber an Verteidigungsmissionen zum Schutz britischer und verbündeter Interessen in der Region teilnehmen.
Die von Thales entwickelte Waffe basiert auf der Starstreak-Rakete und wurde für Luft-Boden- sowie Luft-Luft-Missionen angepasst. Damit etabliert sie sich als eine der wichtigsten Waffen der britischen Flotte für moderne maritime Operationen.

Quelle: UK Defence Journal | Fotos: 815 Naval Air Squadron X @815NAS | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
