
Griechenland hat ein Verfahren zum Kauf von vier neuen U-Booten eingeleitet, von denen mindestens zwei in der Lage sein werden, Langstrecken-Marschflugkörper mit einer Reichweite von über 1.000 Kilometern abzufeuern.
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Diese Initiative ist Teil des Modernisierungsprogramms „Agenda 2030“ sowie der strategischen Doktrin „Achilles-Schild“, die darauf abzielt, die griechische Marine von einer überwiegend küstenverteidigungsorientierten Streitkraft in eine mit breiterer strategischer Abschreckungsfähigkeit zu verwandeln.
Die neuen U-Boote sollen die derzeitigen, in Deutschland hergestellten Typ-209-Boote ersetzen und mit fortschrittlicher Technologie ausgestattet sein, darunter luftunabhängiger Antrieb, Lithium-Ionen-Batterien, reduzierte akustische und magnetische Signaturen sowie niederfrequente aktive Sonare. Die geplante Bewaffnung umfasst schwere Torpedos, See- und Flugabwehrraketen, Kurzstrecken-Luftverteidigungssysteme sowie Marschflugkörper für Angriffe auf Landziele – dies erhöht die Einsatzfähigkeit der Flotte in den Bereichen Seeraumkontrolle, Gebietssperre und Spezialoperationen.
Das Beschaffungsverfahren beinhaltet Konsultationen mit verschiedenen internationalen Werften. Zu den Wettbewerbern zählen die deutschen U-Boote Typ 218 und 209NG, die französischen Klassen Scorpène und Barracuda sowie das schwedische Modell A26 Blekinge. Mindestens 25 % des Vertragsvolumens sollen der griechischen Industrie zugutekommen.

Griechenland beobachtet ähnliche Entwicklungen in anderen europäischen Marinen, etwa in den Niederlanden, die ihre Pläne für Tomahawk-Raketen überarbeitet haben und nun Alternativen wie die MdCN-Seemarschflugkörper von MBDA prüfen, die möglicherweise auch von Griechenland übernommen werden könnten.
Quelle: Militarnyi | Fotos: X @Wikimedia | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
