
Mercedes-Benz könnte beim Fahrzeugverkauf in den Vereinigten Staaten mit Einschränkungen konfrontiert werden, falls ein vom Handelsausschuss des US-Senats gebilligter Gesetzentwurf weiter voranschreitet.
Wie die Website Car and Driver berichtet, soll der Vorschlag den Verkauf vernetzter Fahrzeuge durch Automobilhersteller verhindern, an denen chinesische Investoren mit mehr als 15 Prozent beteiligt sind. Die Maßnahme soll Risiken für die nationale Sicherheit verringern.
Derzeit befinden sich rund 20 Prozent von Mercedes-Benz im Besitz chinesischer Investoren, darunter der Konzern BAIC und der Gründer von Geely, Eric Li Shufu. Aus diesem Grund könnte der deutsche Hersteller unter die neuen Vorschriften fallen, obwohl Abgeordnete betonen, dass ein vollständiges Verbot der Marke nicht das Ziel der Gesetzgebung sei.

Senator Ted Cruz, Vorsitzender des Ausschusses, räumte ein, dass der Text angepasst werden müsse, um unbeabsichtigte Folgen zu vermeiden. Senator Bernie Moreno erklärte unterdessen, dass Mercedes-Benz bei einer Verabschiedung des Vorschlags bis 2030 Zeit hätte, die Anforderungen zu erfüllen oder Ausnahmeregelungen zu beantragen. Der Gesetzentwurf muss noch vom Senat und vom Repräsentantenhaus verabschiedet werden, bevor er dem Präsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt werden kann.

Die Debatte findet vor dem Hintergrund einer Verschärfung der US-Politik gegenüber dem chinesischen Einfluss in der Automobilindustrie statt. Befürworter der Maßnahme argumentieren, dass vernetzte Fahrzeuge Risiken im Hinblick auf Spionage und Cybersicherheit darstellen könnten. Kritiker warnen hingegen, dass die Vorschriften globale Hersteller mit einer starken industriellen Präsenz und Tausenden von Arbeitsplätzen in den Vereinigten Staaten treffen könnten.
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Foto: Mercedes-Benz. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
