
Während der 24 Stunden von Le Mans 2026 präsentierte die südkoreanische Marke Genesis eines der ungewöhnlichsten Konzepte der Veranstaltung: den Box Buggy, ein kleines Elektrofahrzeug mit futuristischem Aussehen.
Entwickelt unter der Leitung des Kreativdirektors von Genesis, Luc Donckerwolke, fällt das Modell durch sein unkonventionelles Design auf, mit trapezförmiger Karosserie, minimalistischer Kabine und Sitzen mit kariertem Stoffbezug.
Trotz seiner Ähnlichkeit mit einem Golfcart integriert das Konzept fortschrittliche Technologien, die von Hyundai Mobis entwickelt wurden, einer Tochtergesellschaft der Hyundai Motor Group für zukünftige Lösungen der elektrischen Mobilität.

Der Box Buggy nutzt vier unabhängige Module namens e-Corner, die Elektromotor, Federung, Bremsen und elektronische Lenkung in jedem Rad integrieren. Dank dieses Systems können sich die Räder um bis zu 90 Grad drehen, sodass sich das Fahrzeug seitlich bewegen kann, um in engen Parklücken einzuparken oder Manöver auszuführen, die mit herkömmlichen Autos unmöglich wären.

Jeder der vier Motoren leistet rund 40 PS, was zusammen etwa 160 PS ergibt. Laut Donckerwolke reicht die Leistung aus, um mit allen vier Rädern gleichzeitig Burnouts durchzuführen — etwas Ungewöhnliches für ein Fahrzeug dieser Größe.
Genesis hat keine Details zur Batterie, Reichweite oder einer möglichen Serienproduktion bekannt gegeben. Vorerst dürfte der Box Buggy ein experimentelles Fahrzeug und Unterstützungsfahrzeug für das Rennteam der Marke während der Saison 2026 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) bleiben.
Dennoch deuteten Führungskräfte des Unternehmens an, dass ein starkes öffentliches Interesse zukünftige Pläne für das Konzept beeinflussen könnte.

Fotos: Genesis. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
