Fusion zwischen Honda und Nissan nach Streit über Kontrolle abgesagt (Rubaitul Azad – Unsplash)
Die Fusion zwischen Honda und Nissan, die nach der Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding im Dezember 2024 geplant war, wurde offiziell abgesagt.
Der Vertrag sollte eine Holdinggesellschaft schaffen, um die beiden Automobilhersteller zu integrieren und 2026 mit dem Betrieb zu beginnen, jedoch kamen bald Hinweise darauf, dass die Verhandlungen nicht vorankommen würden.
Honda bestätigte, dass es vorgeschlagen hatte, Nissan durch einen Aktienaustausch zu einer Tochtergesellschaft zu machen, anstatt der ursprünglich geplanten gemeinsamen Holdinggesellschaft, aber dieser Vorschlag wurde abgelehnt.
Zudem wurde ein separates MoU, das auch Mitsubishi in die mögliche Fusion einbezog, ebenfalls beendet. Honda wollte, dass Nissan die Renault-Aktien zurückkauft und akzeptierte nicht die Beteiligung des französischen Unternehmens an der Allianz. Währenddessen entschied sich Mitsubishi, unabhängig zu bleiben. Laut internen Quellen war der Hauptgrund für das Scheitern der Verhandlungen der Widerstand von Nissan, das eine gleichberechtigte Behandlung verlangte, während Honda den Prozess führen wollte.
Nun sucht Nissan einen neuen Partner und interessiert sich für Foxconn, obwohl das taiwanesische Unternehmen nicht beabsichtigt, Nissan vollständig zu übernehmen. In der Zwischenzeit setzt der japanische Autohersteller seinen im November angekündigten Restrukturierungsplan fort, der 9.000 Stellenabbau und eine Reduzierung der globalen Produktionskapazität um 20 % vorsieht.
Quelle: Motor1.com | Foto: Unsplash | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
