Französische Marine erhöht Verfügbarkeit ihrer Fregatten auf 80 %

Französische Marine erhöht Verfügbarkeit ihrer Fregatten auf 80 %
Französische Marine erhöht Verfügbarkeit ihrer Fregatten auf 80 % (Foto: Französische Streitkräfte)

Die Französische Marine erklärte, sie habe die operative Verfügbarkeit ihrer Fregatten und Zerstörer auf rund 80 % erhöht. Dies sei das Ergebnis einer Reihe von Änderungen beim Wartungsmanagement, bei den Besatzungen und bei der logistischen Unterstützung der Flotte.

Die Pläne Frankreichs waren bereits von Admiral Nicolas Vaujour, dem Stabschef der Französischen Marine, während der Paris Naval Conference 2025 erläutert worden, wie das Portal Naval News berichtete.

Um dieses Ergebnis zu erreichen, war eine der wichtigsten Maßnahmen der Einsatz von Doppelbesatzungen auf einem Teil der Schiffe erster Linie. Dieses System ermöglicht es demselben Schiff, mehr Zeit im Einsatz zu verbringen, ohne die Seeleute zu überlasten, und erhöht die jährliche Zahl der Seetage von etwa 120 auf bis zu 180 Tage.

Neben der Neuorganisation der Besatzungen investierte die Französische Marine auch in Verbesserungen der Wartungsprozesse und der technischen Unterstützung, um die Zeiten der Nichtverfügbarkeit in den Werften zu verkürzen. Ziel ist es, in einem Umfeld wachsenden strategischen Drucks eine konstante Marinepräsenz aufrechtzuerhalten, insbesondere im Mittelmeer, im Atlantik und im Indopazifik.

Die höhere Verfügbarkeit fällt in eine Phase intensiver operativer Aktivität Frankreichs. Laut Naval News waren bei jüngsten Missionen und Übungen mehr als 80 % der großen französischen Überwasserschiffe gleichzeitig im Einsatz, darunter die Flugzeugträgerkampfgruppe um die Charles de Gaulle, amphibische Schiffe der Mistral-Klasse und Fregatten, die für Einsätze im Roten Meer und im östlichen Mittelmeer entsandt wurden.

Die französische Strategie steht im Gegensatz zu den Schwierigkeiten anderer europäischer Marinen, ihre Schiffe einsatzbereit zu halten. Im Vereinigten Königreich etwa sank die Zahl der aktiven Fregatten der Royal Navy nach neuen Problemen mit Schiffen der Type 23-Klasse auf nur noch fünf Einheiten.

Frégate de Défense et d’Intervention. X @navalgroup
Frégate de Défense et d’Intervention. X @navalgroup

Parallel dazu baut Frankreich seine künftige Eskortenflotte mit dem Fregattenprogramm FDI (Frégate de Défense et d’Intervention) weiter aus. Die französische Regierung hat bereits die Bestellung der fünften Einheit dieser Klasse bestätigt, während aktualisierte Versionen des Entwurfs eine größere Raketenkapazität und neue Systeme für elektronische Kriegsführung erhalten sollen, die auf die Abwehr von Drohnen und Sättigungsangriffen ausgerichtet sind.

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Foto: Französische Streitkräfte | X @navalgroup. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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