Ford setzt Gewinnprognose für 2025 nach Zöllen von Präsident Trump aus

Ford setzt Gewinnprognose für 2025 nach Trumps Zöllen und milliardenschweren Verlusten bei Elektrofahrzeugen ausFord setzt Gewinnprognose für 2025 nach Trumps Zöllen und milliardenschweren Verlusten bei Elektrofahrzeugen aus (Instagram @ford)

Der Autobauer Ford hat seine Jahresgewinnprognose aufgrund der Unsicherheit durch neue Zölle von Präsident Donald Trump ausgesetzt, die sich im Jahr 2025 auf bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Kosten summieren könnten.

Das Unternehmen schätzt, dass rund 1,5 Milliarden US-Dollar das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beeinflussen werden. Die Zölle betreffen vor allem Fahrzeugimporte aus Mexiko und China. Obwohl Ford Maßnahmen wie logistische Anpassungen ergriffen hat, um einige dieser Kosten abzufedern, bleibt unklar, wie sich die Handelspolitik weiterentwickeln wird und wie Verbraucher auf mögliche Preissteigerungen reagieren.

Im ersten Quartal verzeichnete Ford einen Rückgang beim Gewinn je Aktie und beim Nettogewinn, übertraf jedoch dank verbesserter Qualität und Kostendisziplin die Erwartungen der Analysten. Auch der Umsatz ging zurück, lag jedoch über den Prognosen, was auf erhöhte Käufe durch Verbraucher zurückzuführen ist, die Preissteigerungen befürchten.

Im Gegensatz zu General Motors, das seine Prognosen unter Einbeziehung der Zölle angepasst hat, hat Ford seine Finanzprognose vorerst komplett ausgesetzt und wartet auf ein stabileres Umfeld.

Neben den Zollfolgen kämpft Ford auch mit erheblichen Verlusten in seiner Elektrofahrzeugsparte, die im Jahr 2025 allein Verluste von bis zu 5,5 Milliarden US-Dollar verursachen könnte. Seit 2023 haben sich die EV-Verluste bereits auf über 10 Milliarden US-Dollar summiert. Als Reaktion darauf hat das Unternehmen ein kostspieliges Projekt für Elektroarchitektur gestrichen, um effizienter zu werden. Währenddessen bleiben die Sparten für Verbrennungsmotoren und Nutzfahrzeuge die profitabelsten, auch wenn sie im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls Umsatzrückgänge verzeichneten.

Quelle: New York Post | Foto: Instagram @ford | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft

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