
Die finnische Werft Rauma Marine Constructions (RMC) hat mit den Produktionsarbeiten an der vierten Korvette der Pohjanmaa-Klasse begonnen.
Bei einer Zeremonie auf der Werft des Unternehmens am vergangenen Mittwoch (14.) legte Rauma zugleich die Kiellegung für das dritte Schiff, womit sich nun alle vier Schiffe der Finnischen Marine gleichzeitig im Bau befinden.
Laut Informationen des Defence Blog teilte das Unternehmen mit, dass sich das zweite Schiff dem Abschluss der Rumpfarbeiten nähert, während die erste Korvette, die im Mai 2025 vom Stapel lief, bereits die Ausrüstungsphase erreicht hat.
„Wir sind sehr zufrieden, dass nun alle Mehrzweckkorvetten der Pohjanmaa-Klasse auf der Rauma-Werft im Bau sind“, erklärte Mika Nieminen, CEO und Präsident von RMC, in einer Stellungnahme.
„Wir haben unsere Verfahren und Bauprozesse industrialisiert, um den Anforderungen der anspruchsvollen Projekte unserer Kunden gerecht zu werden. Dies spiegelt sich in den Fortschritten wider, die wir bei den grundlegenden Schiffbauaktivitäten erzielt haben – mit anderen Worten, beim Rumpfbau.“
Auch das Logistikkommando der Finnischen Streitkräfte bestätigte den Fortschritt des Projekts. Der Brigadegeneral für Ingenieurwesen Juha-Matti Ylitalo erklärte, der Schritt zeige „die Leistungsfähigkeit unserer maritimen Industrie, die zudem durch die Eisbrecherprojekte, die in Kürze beginnen sollen, weiter gestärkt wird“.
Die Pohjanmaa-Klasse wird im Rahmen des Programms Squadron 2020 gebaut und ist für den ganzjährigen Einsatz unter den Bedingungen der Ostsee ausgelegt. Die Schiffe sind 117 Meter lang, haben eine Breite von 16,5 Metern, einen Tiefgang von fünf Metern und eine Besatzung von rund 70 Personen.
RMC teilte außerdem mit, dass auch die Vorbereitungen für die beiden Eisbrecher der US-Küstenwache im Gange sind, die Ende 2025 vergeben wurden und deren Auslieferung für 2028 geplant ist.
Foto: RMC. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
