
Behörden bestätigten, dass Helsinki, die Hauptstadt Finnlands, 12 Monate ohne registrierte Verkehrstote abgeschlossen hat.
Der letzte tödliche Unfall in der Stadt ereignete sich Anfang Juli 2024. „Viele Faktoren haben dazu beigetragen, aber Geschwindigkeitsbegrenzungen gehören zu den wichtigsten“, sagte Roni Utriainen, Verkehrsingenieur bei der Abteilung für städtische Umwelt der Stadt, gegenüber der finnischen Website YLE.
Laut Utriainen haben mehr als die Hälfte der Straßen in Helsinki eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Vor fünfzig Jahren lag dieser Wert noch bei 50 km/h.
Die Infrastruktur, die sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer modernisiert wurde, verstärkte Kontrollen und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr spielten ebenfalls eine wichtige Rolle, so Utriainen.
Es ist erwähnenswert, dass sich auch die Fahrzeugtechnologie verbessert hat, wodurch Autos sicherer sind als je zuvor. Utriainen betonte zudem, dass die Verkehrserziehung sowohl für Fahrer als auch für Radfahrer und Fußgänger verbessert wurde.
Die Daten entsprechen dem langfristigen Plan der Europäischen Union, bis 2050 null Verkehrstote zu erreichen, genannt Vision Zero. Aber ist das wirklich möglich?
„Für uns ist das Wichtigste, wie das Ziel unser tägliches Handeln lenkt. Unser Ziel ist es, alle unsere Entscheidungen auf der Grundlage ihrer langfristigen Auswirkungen zu bewerten“, fügte Utriainen hinzu.
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