
Europäische Länder vermuten, dass Russland Schiffe seiner sogenannten “Schattenflotte” nutzt, um Überwachungsdrohnen gegen strategische Ziele auf dem Kontinent zu starten.
Die Einschätzung ist Teil eines Berichts des International Institute for Strategic Studies (IISS), der auf Hinweise verweist, dass Schiffe, die zur Umgehung wirtschaftlicher Sanktionen eingesetzt werden, auch für Spionage- und Aufklärungsoperationen genutzt werden könnten.
Laut der Studie zeigen mehrere zwischen 2024 und 2026 registrierte Vorfälle eine Korrelation zwischen der Präsenz dieser Schiffe und Drohnenflügen in der Nähe von Militärstützpunkten, Industrieanlagen, Kernkraftwerken und anderer kritischer Infrastruktur in NATO-Staaten. Insgesamt wurden 144 verdächtige Drohnensichtungen in mehreren europäischen Ländern erfasst.

Die Hypothese lautet, dass Öltanker und andere Schiffe der sogenannten “Schattenflotte” als mobile Plattformen für den Start von Drohnen dienen, wodurch Russland Aufklärungsmissionen durchführen und die europäischen Luftverteidigungen testen könnte, ohne direkt auf konventionelle militärische Mittel zurückzugreifen.

Obwohl der Bericht feststellt, dass es bisher keinen endgültigen Beweis dafür gibt, dass die Drohnen von diesen Schiffen gestartet wurden, halten die Autoren die Indizienlage für vereinbar mit dem Muster hybrider Operationen, das Moskau anwendet.
Die Enthüllungen verstärken die Sorge europäischer Regierungen, die ihre Maßnahmen zur Abwehr von Drohnenbedrohungen ausbauen und die Überwachung der russischen Schattenflotte intensivieren.
In den vergangenen Monaten hat die Europäische Union die Sanktionen gegen diese Schiffe ausgeweitet, die vor allem zum Transport russischen Öls unter Verstoß gegen internationale Beschränkungen genutzt werden.
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Fotos: iiss.org | Royal Navy. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
