
Der weißrussische Verteidigungsminister, Generalleutnant Viktor Chrenin, erklärte am Mittwoch (13.), dass das Land bereit sei, die strategische Übung „West-2025“ zu beginnen, die vom 12. bis 16. September in Zusammenarbeit mit Russland stattfinden wird.
In einem Interview nach einem geschlossenen Bericht an Präsident Alexander Lukaschenko bestätigte Chrenin, dass die Operation die Planung des Einsatzes von Nuklearwaffen und des „Oreshnik“-Systems umfassen wird, das als Schlüsselelement der strategischen Abschreckung gilt.
Laut dem Minister wird sich die erste Phase der Übung auf die Arbeit der Stäbe konzentrieren, mit Planung und Führung der Truppen zur Verteidigung gegen Aggressionen gegen den Unionsstaat. Die zweite Phase wird die Befreiung besetzter Gebiete und die Stabilisierung der Lage simulieren.

Chrenin betonte, dass das Training keine plötzliche Maßnahme sei, sondern Teil eines zweijährigen Zyklus gemeinsamer Übungen zwischen Weißrussland und Russland. Er unterstrich, dass, obwohl das Land Offenheit und Pazifismus zeige, „Pulver trocken gehalten werden muss“ angesichts der zunehmenden Militarisierung an den westlichen und nördlichen Grenzen.
Der Minister kritisierte auch die Reaktion der NATO-Länder und erklärte, dass Polen insbesondere „West-2025“ als Vorwand nutze, um seine militärische Präsenz zu verstärken. Laut Chrenin plant Warschau, zwischen 30.000 und 34.000 Soldaten zu konzentrieren, eine Formation, die er als „eine ernsthafte Formation“ bezeichnete und die genau überwacht werden wird.
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