
Interne Debatte in der US-Regierung umfasst mögliche koordinierte militärische Maßnahmen mit den mexikanischen Behörden zur Bekämpfung des Fentanyl-Schmuggels
Die US-Regierung erwägt den Einsatz bewaffneter Drohnen in Operationen gegen Drogenkartelle auf mexikanischem Territorium, berichtete NBC News unter Berufung auf sechs Quellen aus den Streitkräften, Nachrichtendiensten und Strafverfolgungsbehörden des Landes.
Der Vorschlag, der sich noch in einer frühen Diskussionsphase befindet, ist Teil der Bemühungen des Weißen Hauses, den Fluss von Fentanyl an der südlichen Grenze der USA zu stoppen, einer Substanz, die als eine der Hauptursachen für die derzeitige Opioidkrise im Land gilt.
Quellen aus den US-Nachrichtendiensten berichten, dass es einen signifikanten Anstieg von Aufklärungsflügen der US-Streitkräfte und der CIA über mexikanisches Territorium gegeben habe. Ziel ist es, die Aktivitäten der großen Kartelle, die in den Drogenhandel verwickelt sind, genauer zu kartieren.
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum bestätigte am Mittwoch (3. April), dass diese Luftoperationen in Zusammenarbeit mit ihrer Regierung durchgeführt werden und auf direkte Anfragen der mexikanischen Behörden reagieren.
Analysten sehen die Intensivierung der Geheimdienstaktivitäten als möglichen vorbereitenden Schritt für eine koordinierte Offensive, falls sie von beiden Regierungen offiziell genehmigt wird. Die Aktion würde Angriffe auf strategische Ziele umfassen, wie etwa Drogenbosses und logistische Strukturen der Kartelle.
Trotz der laufenden Gespräche gibt es innerhalb der US-Regierung keine Einigkeit. Den befragten Quellen zufolge wird der Einsatz geheimer Operationen ohne Zustimmung Mexikos nicht ausgeschlossen, was als extreme Maßnahme im Falle einer diplomatischen Pattsituation betrachtet wird.
Sollte die Kooperation bestätigt werden, wäre dies nicht das erste Mal, dass die USA zusammen mit mexikanischen Sicherheitskräften gegen die organisierte Kriminalität vorgehen. Letzten Monat berichtete die spezialisierte Website Militarnyi über den Einsatz von US-Aufklärungsflugzeugen wie den Modellen U-2 und RC-135 Rivet Joint zur Überwachung von Gebieten nahe der Grenze.
Darüber hinaus hat die US-Armee die Stryker Combat Brigade der 4. Infanteriedivision mobilisiert, unterstützt von Einheiten der Ingenieur-, Geheimdienst- und Kommunikationsdienste, um die militärische Präsenz an der südlichen Grenze zu verstärken.
Eine der größten aktuellen Herausforderungen ist der Einsatz von Drohnen durch die Kartelle. Diese werden sowohl für die Überwachung als auch für den Drogenschmuggel verwendet und in einigen Fällen als Kamikaze-Waffen in internen Auseinandersetzungen eingesetzt. Als Reaktion darauf hat die US-Armee ein Radarnetzwerk in der Region installiert, um den Flugverkehr in niedriger Höhe zu überwachen und zu kontrollieren.
Quelle und Bilder: Militarnyi / US Air Force. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
