
Die US-Marine hat Northrop Grumman einen Auftrag im Wert von rund 100 Millionen US-Dollar erteilt, um das Programm der überschallschnellen Zielrakete GQM-163A Coyote bis 2031 weiter zu betreiben.
Im Gegensatz zu einer einsatzfähigen Waffe wurde die Coyote speziell als Zielsystem für Trainingszwecke entwickelt. Laut dem Fachportal Defence Blog wird das System bei Schießübungen unter realen Bedingungen eingesetzt, um Angriffe mit Seezielflugkörpern zu simulieren, die jenen ähneln, die von Ländern wie China und Russland entwickelt wurden.

Nach Angaben der US-Marine ist die GQM-163A die einzige in den Vereinigten Staaten produzierte überschallschnelle Zielrakete mit Seezielflugprofil. Sie kann mit mehr als Mach 2,5 in nur vier Metern Höhe über der Meeresoberfläche fliegen und damit das Angriffsprofil von Anti-Schiffs-Raketen wie der chinesischen YJ-12 oder der russischen P-800 Oniks nachbilden. Das System kann zudem Hochgeschwindigkeitssturzflüge aus großer Höhe durchführen, um weitere moderne Bedrohungsszenarien zu simulieren.

Der Vertrag umfasst nicht nur die Bereitstellung der Zielraketen, sondern auch die Planung der Flugbahnen, technische Unterstützung sowie die Vorbereitung der Starts. Diese Aktivitäten gelten als entscheidend, um realistische Kampfszenarien zu schaffen und die Leistungsfähigkeit von Radaren, Abfangsystemen und schiffsgestützten Verteidigungssystemen zu bewerten.
Laut dem Bericht hat das Programm an Bedeutung gewonnen, da China und Russland ihre Bestände an Anti-Schiffs-Raketen kontinuierlich ausgebaut haben. Für die US-Marine ist es von entscheidender Bedeutung, das Training mit Zielen aufrechtzuerhalten, die diese Bedrohungen realistisch nachbilden können, um die Einsatzbereitschaft der Flotte für mögliche hochintensive Konflikte sicherzustellen.
Quelle und Bilder: Northrop Grumman. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
