
Die Vereinigten Staaten haben einen ehrgeizigen Plan angekündigt, bis 2028 eine Million Drohnen zu erwerben, um den technologischen Rückstand gegenüber anderen Ländern bei der Nutzung unbemannter Luftfahrtsysteme zu verringern.
Laut Armee-Sekretär Dan Driscoll soll eine robuste Lieferkette aufgebaut und eine industrielle Basis gefördert werden, die Drohnen in großem Maßstab produzieren kann – sowohl für Überwachungs- als auch für Offensivmissionen. Die Entscheidung wurde stark von den Erfahrungen des Krieges in der Ukraine beeinflusst, bei dem der massive Einsatz von Drohnen auf beiden Seiten die strategische Bedeutung dieser Systeme auf dem modernen Schlachtfeld verdeutlichte.
Driscoll erklärte, dass die Armee ihre Sichtweise auf Drohnen ändern wolle, sodass sie nicht mehr als hochentwickelte und teure Ausrüstung betrachtet werden, sondern als „Einwegmunition“, die leicht ersetzt werden kann. Der Plan umfasst alles von kleinen bewaffneten Modellen, wie FPV-Kamikaze-Drohnen, bis hin zu Langstreckenversionen, die dem iranischen Shahed-136 ähneln.
US-Armeeoffiziere erkennen an, dass die USA in diesem Bereich im Rückstand sind, insbesondere im Vergleich zu der Ukraine, Russland und China, die jährlich Millionen Drohnen produzieren.
Trotz der Begeisterung sind die logistischen und finanziellen Herausforderungen enorm. Der Erfolg des Projekts hängt davon ab, wie gut sich die US-Verteidigungsindustrie an die neue Nachfrage anpassen kann, sowie von der Vereinfachung der Beschaffungsprozesse, die das Pentagon bereits mit neuen Richtlinien zu beschleunigen versucht. Die Armee plant auch die Zusammenarbeit mit kleineren Unternehmen und kommerziellen Herstellern, um innovative und kostengünstige Lösungen zu finden. Wenn das Ziel erreicht wird, könnte das Programm eine tiefgreifende Veränderung in der Nutzung von Drohnen durch die USA in militärischen Operationen darstellen.
Quelle: The War Zone | Foto: X @USArmy | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
