
Norwegen hat angekündigt, seine Verteidigung mit einer zusätzlichen Investition von 115 Milliarden NOK (etwa 11,8 Milliarden US-Dollar) zu stärken, die am vergangenen Freitag (27.) bekannt gegeben wurde.
Laut UK Defence Journal scheint dieser Schritt die zuvor bestehende Unsicherheit hinsichtlich der geplanten Beschaffung von im Vereinigten Königreich gebauten Type 26-Fregatten zu stabilisieren.
Diese zusätzliche Investition wird dem Verteidigungsprogramm im Umfang von 1,6 Billionen NOK (etwa 164 Milliarden US-Dollar) hinzugefügt, das bis 2036 läuft, und bestätigt, dass die Erneuerung der Überwasserflotte weiterhin im Mittelpunkt der Beschaffungspläne Oslos steht.
Norwegen hatte 2025 das britische Type 26-Design als Grundlage ausgewählt, um seine Flotte von Überwasserkampfschiffen zu ersetzen und zu erweitern, wobei mindestens fünf Schiffe zu Beginn der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden sollen.
Es gab jedoch Diskussionen über finanzielle Belastungen und die Abfolge großer Programme, insbesondere als Norwegen versuchte, die Ausgaben für Luftverteidigung, Munition und kurzfristige Einsatzbereitschaft zu beschleunigen, was zu zunehmenden Spekulationen führte, dass die Bestellung gekürzt werden könnte.
Die jüngste Erhöhung der Finanzierung sendet jedoch ein klares Signal der Absicht, und anstatt die Beschaffungsentscheidungen zu überdenken, hat die Regierung beschlossen, den gesamten finanziellen Rahmen zu erweitern, wodurch bestehende Verpflichtungen fortgeführt werden können.
Laut UK Defence Journal ist die Type 26-Fregatte, auch als City-Klasse bekannt, ein modernes Überwasserkampfschiff, das für die britische Royal Navy im Rahmen des Global Combat Ship-Programms entwickelt wurde.
Die Type 26 soll die Type 23-Fregatten ersetzen und ist für die U-Boot-Abwehr optimiert, unterstützt jedoch auch Luftverteidigung und allgemeine Einsätze. Das Design wurde bereits von mehreren Marinen ausgewählt, darunter Australien, Kanada und Norwegen.
Das Programm wurde im Juli 2017 mit einem Vertrag offiziell gestartet, wobei die Indienststellung in der britischen Royal Navy ab 2028 erwartet wird. Die aktuellen Pläne umfassen acht Schiffe für das Vereinigte Königreich sowie größere Flotten für Kanada und Australien und mindestens fünf Schiffe für Norwegen.
Foto: BAE Systems. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
