
Die Schweiz könnte bereits 2029 die Luftabwehrraketensysteme SAMP/T integrieren und damit eine Alternative zu den amerikanischen Patriot-Systemen erhalten.
Laut der Schweizer Zeitung Neue Zürcher Zeitung kam diese Initiative aus Frankreich, nachdem die Schweiz festgestellt hatte, dass die Liefertermine der USA unberechenbar geworden waren.
Das Schweizer Verteidigungsministerium betonte, dass derzeit keine verlässlichen Informationen über die Bedingungen und Ankunftszeiten der amerikanischen Systeme vorliegen.
Das Land ist seit 1999 ohne moderne bodengestützte Langstreckenluftabwehr, nachdem die britischen Bloodhound-Systeme außer Dienst gestellt wurden.
Obwohl die Schweizer Luftverteidigung während des Kalten Krieges als eine der stärksten Europas galt, sind diese Fähigkeiten heute verloren gegangen und die Pläne zu ihrer Wiederherstellung sind gefährdet.
Robert Scheidegger, Sprecher des Verteidigungsministeriums, erklärte, dass die Schweiz sich in einem Informationsvakuum bezüglich der Verträge mit Washington befindet.
Die USA geben keine Garantie, dass Bestellungen innerhalb der vorher festgelegten Fristen erfüllt werden, was in der Praxis die Verteidigungsplanung des Landes lähmt.
In diesem Zusammenhang wird der französische Vorschlag zum SAMP/T als reale Chance gesehen, diese Lücke wesentlich schneller zu schließen als durch das Warten auf amerikanische Lieferungen.
Foto: Armée française – Opérations militaires. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
