
Acura hat angekündigt, den in den Vereinigten Staaten produzierten Hochleistungswagen Integra Type S nach Japan zu exportieren.
Der Verkaufsstart ist für 2026 geplant und markiert einen symbolischen Moment: Es wird das erste Acura-Fahrzeug sein, das offiziell in Japan verkauft wird – genau in dem Jahr, in dem die Marke ihr 40-jähriges Bestehen feiert.
Die Entscheidung sorgt für Aufmerksamkeit, weil sie einen traditionellen Strom in der Automobilindustrie umkehrt. Statt Autos von Japan in die USA zu exportieren, wird Honda nun ein in Ohio produziertes Modell auf den japanischen Markt bringen.

Der Integra Type S ist derzeit der leistungsstärkste Integra, der jemals produziert wurde, und etabliert sich als eine der sportlichsten Versionen in der Geschichte des Modells.
Produktion vollständig in den Vereinigten Staaten
Der Acura Integra Type S wird ausschließlich im Marysville Auto Plant in Ohio hergestellt. Der leistungsstarke Turbo-K20C-Motor wird im Anna Engine Plant produziert, ebenfalls im Bundesstaat Ohio.
Dieselbe Fabrik produziert auch den Motor für den Honda Civic Type R, einen weiteren Sportwagen, der ebenfalls nach Japan exportiert wird.

Laut Jun Jayaraman, Senior Vice President des Manufacturing Management Center bei Honda Development & Manufacturing of America:
„In den letzten dreißig Jahren Acura-Modelle in den Vereinigten Staaten zu bauen, war eine enorme Quelle des Stolzes. Jetzt hebt der Export des in den USA gebauten Integra Type S nach Japan diesen Stolz auf ein neues Niveau.“
Begeisterung des japanischen Publikums
Noch bevor der Export bestätigt wurde, hatte der Sportwagen in Japan bereits großes Interesse geweckt.
Das Modell wurde auf zwei der wichtigsten Automobilveranstaltungen des Landes präsentiert:
- Tokyo Auto Salon 2026
- Osaka Auto Messe 2026
Während der Ausstellungen zeigten viele Besucher Begeisterung über die Möglichkeit, dass das Auto offiziell auf den japanischen Markt kommt.
Ein historischer Schritt von Honda
Der Export des Integra Type S unterstreicht auch Hondas Tradition, in den Vereinigten Staaten produzierte Fahrzeuge zu exportieren.
1988 wurde das Unternehmen zum ersten japanischen Automobilhersteller, der in den USA produzierte Fahrzeuge nach Japan importierte – mit der Einführung des Accord Coupé und des Motorrads Gold Wing GL1500, die beide in Ohio hergestellt wurden.
Seit 1987 hat Honda bereits mehr als 1,75 Millionen in den USA produzierte Acura- und Honda-Fahrzeuge in weltweite Märkte exportiert, darunter fast 300.000 Einheiten nach Japan.
Sportwagen mit Handschaltung und 320 PS
In Japan wird der Integra Type S mit nahezu denselben Spezifikationen wie auf dem nordamerikanischen Markt verkauft – einschließlich Linkslenkung, was im Land ungewöhnlich ist.
Zu den technischen Highlights gehören:
- 2,0-Liter-Turbo VTEC-Motor
- 320 PS
- 6-Gang-Schaltgetriebe
- Automatisches Rev-Matching-System
- Sperrdifferenzial
- Dual-Axis-Vorderachse
- Adaptive Dämpfer
- Brembo-Bremsen
- 19-Zoll-Felgen
- Michelin Pilot Sport 4S Reifen
Innenraum mit Fokus auf Technologie und sportliches Fahrerlebnis
Der Innenraum des Integra Type S kombiniert Sportlichkeit mit Premium-Ausstattung.
Zur Ausstattung gehören:
- 10,2″ Acura Precision Cockpit digitales Instrumentenpanel
- Head-Up Display
- Beheizte Sportsitze
- Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto
- Kabelloses Smartphone-Laden
- ELS STUDIO 3D Soundsystem mit 16 Lautsprechern
Acuras Strategie ist es, das Modell als eine neue Interpretation sportlicher Leistung für eine moderne Generation von Enthusiasten zu positionieren.
Quelle und Bilder: Acura. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
