Die britische Royal Navy testet ein System zur Erforschung von Tiefseegewässern in Dänemark

Die britische Royal Navy testet ein Tiefsee-Forschungssystem in Dänemark
Die britische Royal Navy testet ein Tiefsee-Forschungssystem in Dänemark (Foto: Royal Navy)

Die britische Royal Navy hat erfolgreich die ersten Seetests eines neuen autonomen Systems zur Unterwasservermessung durchgeführt, wobei die Einsätze von einem Forschungsschiff vor der Küste Dänemarks erfolgten.

Laut der Website UK Defence Journal entsandte die Hydrographic eXploitation Group (HXG) der Royal Navy zwei Teams, um gemeinsam mit dem dänischen Hersteller EIVA am Containerised Remotely Operated Towed Vehicle (C-ROTV) zu arbeiten, einem maßgeschneiderten System zum Aussetzen und Bergen für die ozeanografische Forschungsplattform ScanFish.

Das C-ROTV ist für Einsätze in Tiefen von bis zu 1.000 Metern ausgelegt und trägt eine Vielzahl von Sensoren, darunter Side-Scan-Sonar, einen Sub-Bottom-Profiler, Ausrüstung zur ozeanografischen Probenahme sowie hochmoderne optische Kameras, so die Royal Navy.

Die HXG setzte das System vom Forschungsschiff der Universität Aarhus RV Aurora in der Bucht von Aarhus ein. Das Team verbrachte zwei Tage in den Einrichtungen von EIVA in Skanderborg, bevor das System in Containern auf das Schiff verlegt wurde, wo es in das GPS der Aurora, Unterwasser-Positionssensoren und Brückenüberwachungssysteme integriert werden musste.

Auf See übte das Team das Aussetzen und Bergen des 800 kg schweren ScanFish-Fahrzeugs, bevor es zur Erprobung des vollständigen Sensorsatzes und zur Durchführung von Notaufstiegsübungen überging. Nachdem das Team nachgewiesen hatte, dass es das Fahrzeug sicher aussetzen und bergen konnte, konnte es die gesamte Leistungsfähigkeit des Systems ausschöpfen.

Foto: Royal Navy. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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