Die Automobilindustrie könnte vom Verbot von Kohlefaser in der Europäischen Union betroffen sein (Instagram @bmw)
Die Europäische Union schlägt vor, Kohlefaser als „gefährlichen Stoff“ einzustufen, was ab 2029 zu einem Verbot führen würde.
Die Maßnahme, die in einer Änderung der Verordnung über Altfahrzeuge ausgearbeitet wurde, zielt darauf ab, Kohlefaser in die Liste der gefährlichen Stoffe der EU aufzunehmen, zusammen mit Materialien wie Blei und Quecksilber.
Das Hauptanliegen ist, dass Kohlefasern, wenn sie zu Aerosolen werden, beim Kontakt mit menschlicher Haut gesundheitsschädlich sein können.
Diese Änderung würde vor allem die Automobilindustrie betreffen, einen der größten Verbraucher von Kohlefaser weltweit. Das Verbot würde die Herstellung von Teilen wie Rädern, Sitzen und Spiegeln beeinträchtigen und die Hersteller zwingen, Alternativen zu dem Material zu finden. Schätzungen zufolge ist die Automobilindustrie für etwa 20 % des weltweiten Verbrauchs von Kohlefaser verantwortlich, wobei Marken wie BMW, die das Material in ihren Innenräumen weit verbreitet einsetzen, erheblich zu dieser Zahl beitragen.
Obwohl der Vorschlag breite Unterstützung findet, wird erwartet, dass es Widerstand seitens der Automobilindustrie geben wird, angesichts der weitverbreiteten Nutzung von Kohlefaser in verschiedenen Fahrzeugtypen, insbesondere bei Hochleistungsfahrzeugen. Sollte die Änderung angenommen werden, würde das Verbot 2029 in Kraft treten, was die Hersteller dazu zwingen würde, sich an neue Materialien oder Technologien anzupassen.
Quelle: Car and Driver | Foto: Instagram @bmw | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
