
Deutschland soll Mitte 2026 die ersten in Australien gefertigten Schützenpanzer (IFV) Boxer erhalten.
Die Information wurde vom deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius gegenüber der Zeitung hartpunkt bestätigt. Mehr als 100 der insgesamt 123 bestellten Boxer-Fahrzeuge werden aufgrund begrenzter Produktionskapazitäten in Deutschland in Australien gefertigt.
Die in Deutschland produzierten Fahrzeuge sollen bald an die Bundeswehr ausgeliefert werden. Währenddessen plant Australien, die Lieferung der gesamten Serie an Deutschland innerhalb der nächsten zwei Jahre abzuschließen.
Insgesamt soll Deutschland 123 Fahrzeuge aus Australien im Wert von rund 2,7 Milliarden Euro erhalten. Die Auslieferung der ersten 19 Serienfahrzeuge war ursprünglich für 2025 geplant.
Der in Australien gefertigte Schützenpanzer (IFV) Boxer basiert auf dem Combat Reconnaissance Vehicle (CRV), einem Radaufklärungsfahrzeug der australischen Streitkräfte, das von Rheinmetall in Australien produziert wird.
Der Prototyp des in Australien gefertigten Boxer IFV wurde am 2. Mai 2024 an die Bundeswehr geliefert, hat jedoch die für die Serienproduktion erforderlichen Tests noch nicht abgeschlossen.
Nach Angaben des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) „laufen derzeit intensive Tests, um die Einhaltung der geforderten operationellen Kriterien sicherzustellen“. Diese Tests sind notwendig, um mögliche Probleme vor Beginn der Serienproduktion zu identifizieren und zu beheben.
Foto: Australian Army. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
