Deutschland unterzeichnet Vereinbarung mit MBDA für neue Anti-Drohnen-Rakete

Deutschland unterzeichnet Vereinbarung mit MBDA für neue Anti-Drohnen-Rakete
Deutschland unterzeichnet Vereinbarung mit MBDA für neue Anti-Drohnen-Rakete (Foto: MBDA)

Die MBDA und das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) haben einen Vertrag zur Entwicklung und Produktion des Anti-Drohnen-Raketensystems DefendAir unterzeichnet.

Laut MBDA wurde die Vereinbarung mit dem BAAINBw am Montag, den 10. November, unterzeichnet und umfasst die Entwicklung sowie die Serienproduktion der DefendAir-Rakete in den Unternehmensanlagen in Schrobenhausen.

Das System wird im Rahmen des deutschen Kurz- und Sehr-Kurzstrecken-Luftverteidigungsprogramms (NNbS) entwickelt und soll in das Luftverteidigungsfahrzeug Skyranger 30 integriert werden, wie das Defence Blog berichtete.

Die DefendAir-Rakete, früher als Small Anti-Drone Missile bekannt, kombiniert kompakte Größe mit präziser Steuerung, um Drohnen auf kurzen und sehr kurzen Distanzen abzufangen.

MBDA betonte, dass das DefendAir-System entwickelt wurde, um kleine und schnelle Drohnen, einschließlich Schwarmformationen, zu neutralisieren, die mit herkömmlichen Luftverteidigungssystemen zunehmend schwer zu bekämpfen sind.

Das Unternehmen erklärte, dass die neue Rakete die Fähigkeiten der deutschen Luftverteidigungskräfte erheblich steigern und den Schutz vor modernen Luftbedrohungen verstärken wird.

DefendAir ist wirklich ein Meilenstein im Bereich Drohnenabwehr“, sagte Thomas Gottschild, Executive Director Strategy der MBDA-Gruppe und Geschäftsführer der MBDA Deutschland GmbH.

„Mit DefendAir baut Deutschland modernste Drohnenabwehrfähigkeiten auf – ein entscheidender Beitrag für Europa und die NATO sowie zur Schließung bestehender Fähigkeitslücken.“

„Das System nutzt bewährte Technologien aus dem Enforcer-Programm, wodurch das Entwicklungsrisiko reduziert und eine möglichst schnelle Verfügbarkeit gewährleistet wird“, fügte Gottschild hinzu.

Das System sei zudem Teil des deutschen Beitrags zur Europäischen Sky Shield Initiative (ESSI) und habe bereits großes Interesse bei Partnerländern geweckt.

Das Unternehmen erklärte, dass die vorläufigen Entwicklungsarbeiten bereits vor Vertragsunterzeichnung begonnen hatten, um die Lieferzeiten zu beschleunigen und die Einsatzbereitschaft Deutschlands angesichts des zunehmenden Drohneneinsatzes in modernen Konflikten zu stärken.

Foto: MBDA. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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