Deutschland und Norwegen wollen Kanada in das gemeinsame Type-212CD-U-Boot-Projekt einbeziehen

Deutschland und Norwegen wollen Kanada in das gemeinsame Type-212CD-U-Boot-Projekt einbeziehen
Deutschland und Norwegen wollen Kanada in das gemeinsame Type-212CD-U-Boot-Projekt einbeziehen (X @visionergeo)

Deutschland und Norwegen ermutigen Kanada, sich dem gemeinsamen U-Boot-Projekt Type 212CD anzuschließen, das von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) entwickelt wird.

Bei einem offiziellen Besuch in Ottawa diskutierten der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius und der norwegische Minister Tore Sandvik mit kanadischen Behörden über die mögliche Teilnahme Ottawas an dem Programm, das bereits Bestellungen über sechs Einheiten aus Deutschland und vier aus Norwegen umfasst. Kanada plant die Anschaffung von bis zu 12 neuen U-Booten zur Ablösung seiner aktuellen Flotte, und nur der südkoreanische Hersteller Hanwha konkurriert noch mit TKMS um den milliardenschweren Vertrag.

Pistorius betonte, dass Deutschland die industriellen Beziehungen zu Kanada stärken wolle, und erwähnte Verhandlungen über Ausgleichsabkommen, einschließlich der möglichen Einführung des Kampfsystemmanagements CMS 330 von Lockheed Martin Canada für die gesamte deutsche Flotte. Darüber hinaus wird Deutschland voraussichtlich mindestens 18 Bombardier Global-Flugzeuge anschaffen, möglicherweise ausgestattet mit dem Überwachungssystem GlobalEye des schwedischen Herstellers Saab. Der Minister erwähnte auch Pläne zur Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Rohstoffe und Raumfahrttechnologie mit geplanten Investitionen von 35 Milliarden Euro.

Laut Pistorius liegt der Type 212CD im Zeitplan und Budget, mit einer geplanten Produktion von bis zu vier Einheiten pro Jahr ab 2027. Der Minister hob die technologischen Vorteile des Modells hervor, wie Tarnkappeneigenschaften und fortschrittlichen Antrieb, die lange Unterwasserzeiten ermöglichen. Er betonte, dass der Beitritt Kanadas zum Programm eine strategische Partnerschaft von bis zu 50 Jahren darstellen würde, einschließlich gemeinsamer Konstruktion, Wartung, Austausch von Besatzungen und Zusammenarbeit im Indopazifik.

Quelle: Naval News | Foto: X @visionergeo | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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