
Deutschland hat die ersten beiden Airbus H145M-Hubschrauber in der Konfiguration LKH SOF (Light Combat Helicopter – Special Operations Forces) erhalten, die zur Unterstützung von Spezialeinsatzkräften entwickelt wurden.
Die Hubschrauber repräsentieren die neueste D3-Version des Modells und sind mit einem fünfflügeligen Hauptrotor ausgestattet, der die Nutzlast erhöht, Vibrationen reduziert und die Leistung im Vergleich zu früheren Varianten verbessert.

Laut dem ukrainischen Portal Militarnyi, das sich auf Informationen der deutschen Fachzeitung Hartpunkt beruft, gehören die Hubschrauber zu einer Lieferung von fünf Maschinen für das Hubschraubergeschwader 64 der deutschen Luftwaffe, das Spezialeinsätze unterstützt.
Die Hubschrauber werden für das Einschleusen und Herauslösen von Truppen, Aufklärung, medizinische Evakuierung und taktische Unterstützung eingesetzt und können sowohl an Land als auch auf See operieren.
Die neuen H145M verfügen über ein Selbstschutzsystem, elektrooptische Sensoren, Einsatzfähigkeit bei Tag und Nacht sowie Fast-Rope-Systeme zur schnellen Verbringung von Spezialkräften.

Das Modell kann außerdem mit dem modularen Waffensystem HForce ausgestattet werden, das die Integration von Maschinengewehren, Raketen und Lenkflugkörpern entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Einsatzes ermöglicht.
Die Auslieferung ist Teil des deutschen Programms zur Modernisierung der Hubschrauberflotte. Im Dezember 2023 bestellte Deutschland bis zu 82 H145M-Hubschrauber, darunter zunächst 62 fest beauftragte Maschinen sowie eine Option auf weitere 20, die später eingelöst wurde.

Das Modell wird zudem schrittweise einen Teil der Tiger-Kampfhubschrauberflotte sowie ältere Ausbildungsplattformen der Bundeswehr ersetzen.
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Foto: Bundeswehr/Mohrdieck. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
