
Deutschland hat ein umfangreiches Modernisierungsprogramm für seine Bodentruppen gestartet und 274 neue Luchs 2-Aufklärungsfahrzeuge bestellt, die die derzeitigen Fennek-Modelle ersetzen sollen.
Der Vertrag wurde zwischen dem Beschaffungsamt der Bundeswehr (BAAINBw) und General Dynamics European Land Systems (GDELS) abgeschlossen, nach der Budgetgenehmigung durch den Bundestag. Die ersten Fahrzeuge sollen 2029 geliefert werden, mit einer Gesamtinvestition von 3,5 Milliarden Euro, einschließlich Trainingssimulatoren und logistischer Unterstützung.
Der Luchs 2 wird auf der 6×6-Piranha-Plattform gebaut und mit modernsten Sensoren sowie fortschrittlichen Kommunikations- und Datenverarbeitungssystemen ausgestattet, um die Überwachungs- und Kommandofähigkeiten auf dem Feld zu verbessern. Das Projekt sieht außerdem die Option vor, weitere 82 Einheiten zu erwerben, falls die Bundeswehr die Flotte in Zukunft erweitern möchte.
Obwohl das Paket die Entwicklung des Waffensystems beinhaltet, werden die 25-mm-Automatikkanonen separat über eine Vereinbarung mit Rheinmetall beschafft, die bis zu 310 Einheiten des KBA-Modells liefern kann. Diese Waffen werden auf unbemannten Türmen montiert, die von Valhalla Turrets in Slowenien entwickelt und von Rheinmetall Electronics in Bremen produziert werden. Parallel dazu hat der Motorenhersteller DEUTZ eine Partnerschaft mit ARX Robotics angekündigt, um Bodendrohnen-Technologien in die Zukunft der deutschen Verteidigung zu integrieren.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @front_ukrainian | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
❗️🇩🇪Germany has ordered the development and supply of 274 new Luchs 2 reconnaissance vehicles pic.twitter.com/iotXpZ3Eih
— 🪖MilitaryNewsUA🇺🇦 (@front_ukrainian) 21. Oktober 2025
