
Das britische Unternehmen Certo Aerospace hat neue Bodentests mit der Hubschrauberdrohne CAPSTONE durchgeführt, die mit Simulatoren der Hellfire-Rakete ausgestattet ist, und verstärkt damit seine Vorbereitung auf den Wettbewerb um das Projekt NYX der britischen Armee.
Das Programm zielt darauf ab, unbemannte Luftfahrzeuge zu entwickeln, die gemeinsam mit Apache-Hubschraubern in Kampf- und Aufklärungsmissionen eingesetzt werden können.
Die vom Geschäftsführer des Unternehmens, Justin Tooth, veröffentlichten Bilder zeigen die CAPSTONE mit seitlichen Halterungen zur Integration von Waffen, die den Hellfire-Raketen ähneln. Die Initiative zeigt, dass das Unternehmen Fortschritte bei der Integration von Präzisionswaffen in die Drohne macht – etwas, das als strategisch wichtig für Einsätze in Hochrisikoumgebungen gilt.
Das Konzept des „Loyal Wingman“ sieht vor, dass Drohnen gemeinsam mit bemannten Flugzeugen operieren, um die operative Reichweite zu erhöhen und die Gefährdung menschlicher Besatzungen zu verringern. Im Fall des Apache, der die Hellfire als primäre Luft-Boden-Waffe nutzt, könnte ein Hilfssystem, das ähnliche Munition transportieren oder Ziele markieren kann, die Effektivität der Missionen erheblich steigern.

Laut Certo Aerospace kann die CAPSTONE bis zu 300 Kilogramm Nutzlast transportieren, verfügt über eine Einsatzdauer von bis zu zehn Stunden und eine Reichweite von etwa 483 Kilometern. Die Drohne kann zudem von Schiffen aus operieren und in Standardcontainern transportiert werden. Am Wettbewerb um das Projekt NYX beteiligen sich außerdem Unternehmen wie Anduril Industries, Tekever und Thales UK, während die britische Regierung plant, bis zu zwei Prototypen im Jahr 2026 auszuwählen, mit einer geplanten Indienststellung bis 2030.
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Quelle: UK Defence Blog | Foto: LinkedIn – Justin Tooth | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
